Aufbau einer regionalen Qualitätsinfrastruktur für den Pharmasektor
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201521475
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 1.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.178.144,46
- Noch verfügbar
- € 321.855,54
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2016 - 31.08.2019
- Startdatum
- 01.09.2016
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2019
- Tatsächliches Enddatum
- 31.08.2019
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- East African Community Secretariat, EACS
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Gesundheitswesen allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Medizinische Dienste; Pharmazeutische Produkte; Technologieforschung und -entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Seit mehreren Jahren gibt es starke Impulse für die Förderung des lokalen Pharmasektors in Entwicklungs- und Schwellenländern. Gründe sind der berechtigte Wunsch nach größerer Unabhän-gigkeit von Geberprogrammen, zuverlässigeren Lieferketten und besseren Kontrollmöglichkeiten durch lokale Aufsichtsbehörden. Insbesondere in der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Communicty, EAC) hat sich in den letzten Jahren eine regionale pharmazeutische Industrie entwi-ckelt, die die Abhängigkeit von Importen und Geberprogrammen verringert hat und zur Versor-gungssicherheit mit qualitativ hochwertigen Produkten in der Region beiträgt. Die meisten lokalen Unternehmen stellen vorwiegend Nachahmerpräparate (sogenannte Generika) her und konkurrie-ren miteinander in ähnlichen Marktsegmenten. Allerdings stehen die Unternehmen in Ostafrika im Vergleich zu internationalen Konkurrenten vor erheblichen Hürden. Ein Kernproblem stellt die mangelhafte regionale pharmazeutische Qualitäts-infrastruktur dar. Das bedeutet, es gibt nur wenig gut ausgebildetes und erfahrenes Personal für die Qualitätseinheiten der Firmen, und Fachexpertise muss oft zu hohen Kosten im Ausland an-geworben werden. Desweiteren bestehen Mängel in der Verfügbarkeit von Referenzmaterialien, in den Möglichkeiten, an Vergleichsmessungen teilzunehmen und bei der Wartung und Reparatur von Laborgeräten.