Nachhaltige Nutzung des mineralischen Rohstoffpotentials Namibias II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201522150
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Namibia
Finanzierungsvolumen
€ 1.892.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.882.628,74
Noch verfügbar
€ 9.371,26
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.05.2017 - 30.04.2022
Startdatum
01.05.2017
Geplantes Enddatum
30.04.2022
Tatsächliches Enddatum
30.04.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MME (Ministry of Mines and Energy).
Sektoren übergeordnet
Bodenschätze und Bergbau
Sektoren untergeordnet
Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Nachhaltige Nutzung des mineralischen Rohstoffpotentials Namibias (Phase II) (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/2045_2015-2215-0_Namibia_RohstoffpotenzialII.html; Sustainable use of the mineral resource potential II in Namibia (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/2045_2015-2215-0_Namibia_RohstoffpotenzialII_en.html?nn=338482
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Bergbausektor von Namibia bildet das Rückgrat der namibischen Wirtschaft. Der Sektor bietet ein enormes Potenzial für hohe Steuereinnahmen und gut bezahlte Arbeitsplätze. Allerdings ist das Land auch im hohen Maße abhängig von preisvolatilen Rohstoffexporten, was ein Sicherheitsfaktor in Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Landes ist. Der Schwerpunkt des Vorhabens liegt daher auf der Untersuchung von den Industriemineralen und Baurohstoffen, die bislang in Namibia nicht oder kaum genutzt wurden. Es wird erwartet, dass hierdurch mittelfristig neue Bergbauaktivitäten in Gang gesetzt werden, die insbesondere einen Anschub für bisher im Lande nicht existierende Wertschöpfungsketten geben, aber auch einen Beitrag zur Diversifizierung des Sektors leisten. Für diese Untersuchungen und Bewertungen von genannten Industriemineralen und Baurohstoffen ist eine spezielle Expertise erforderlich, die beim Projektpartner, dem geologischen Dienst von Namibia, bisher nicht im ausreichenden Maße vorhanden ist. Hauptaktivitäten des Vorhaben sind deshalb die Aus- und Fortbildung der MitarbeiterInnen in der Nutzung, Bewertung und Vermarktung von Industriemineralen und Baurohstoffen sowie auf der Untersuchung mineralischer Rohstoff-Ressourcen Namibias im Hinblick auf neue Bergbauaktivitäten und die Möglichkeit der Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten. Von den Interventionen des Vorhabens profitieren in erster Linie die Fachkräfte des geologischen Dienstes.