UNRWA - Palästinensische Flüchtlinge im Libanon
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201540830
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 5.798.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.798.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 04.12.2015 - 19.07.2021
- Startdatum
- 04.12.2015
- Geplantes Enddatum
- 19.07.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 19.07.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Nothilfekoordinierung und Unterstützungsmaßnahmen
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa---Palaestinensische-Fluechtlinge-Im-Libanon-37130.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/Libanon_UNRWA_2023_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Libanon_UNRWA_2023_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der seit fünf Jahren andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak, Türkei und Ägypten für die syrischen Flüchtlinge. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage weiter verschärft und bis auf weiteres keine Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien möglich ist. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung der Nachbarländer Syriens und Verbesserung der Resilienz in der gegenwärtigen Krise durch die schnelle Verbesserung der Basisinfrastruktur, Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten in den aufnehmenden Kommunen und Zugang der Flüchtlinge zu Bildung und nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, Kinderhilfsmaßnahmen, Basisgesundheitsversorgung und Ernährungssicherung. Diese Sektoren werden in Direktleistung von spezialisierten UN-Organisationen verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Zur Zielgruppe gehören sowohl syrische und palästinensische Flüchtlinge als auch die einheimische Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Die Gesamtkosten des Regionalvorhabens zur Unterstützung von Nachbarländern und Flüchtlingen wurden von UN-Organisationen für das Jahr 2014 auf rund 3 Mrd. USD geschätzt. Mit der vorgelegten Prüfung über bis zu 5,798 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags der weitere Finanzierungsbedarf von UNRWA (UN Relief and Works Agency for Palestine Refugees) im Libanon in Teilen finanziert. UNRWA unterstützt die palästinensischen Flüchtlinge mit dringend benötigten Soforthilfemaßnahmen.