Verbesserung der Lebensbedingungen UNDP Host Communities Support Programm Libanon

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201541101
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.12.2015 - 11.12.2017
Startdatum
11.12.2015
Geplantes Enddatum
11.12.2017
Tatsächliches Enddatum
11.12.2017
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
Sektoren übergeordnet
Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
Sektoren untergeordnet
Materielle Nothilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Verbesserung-Der-Lebensbedingungen-Undp-Host-Communities-Support-Programm-Libanon-35592.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der seit vier Jahren andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak, Türkei und Ägypten. Der Zuzug von Flüchtlingen belastet die ohnehin knappen Ressourcen und die soziale Infrastruktur insbesondere in grenznahen Bezirken der Aufnahmeländer. Es ist davon auszugehen, dass sich die Lage weiter verschärft und bis auf weiteres keine Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien möglich ist. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung der Nachbarländer Syriens und zur Verbesserung der Resilienz in der gegenwärtigen Krise durch die schnelle Verbesserung der Basisinfrastruktur, Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten in den aufnehmenden Kommunen und den Zugang der Flüchtlinge zu Bildung und nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung, zu Kinderhilfsmaßnahmen, Basisgesundheitsversorgung und Ernährungssicherung. Diese Sektoren werden in Direktleistung von spezialisierten UN-Organisationen verantwortet. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Zur Zielgruppe gehören sowohl syrische Flüchtlinge als auch die einheimische Bevölkerung in den aufnehmenden Kommunen. Die Gesamtkosten für die Unterstützung von Nachbarländern und Flüchtlingen im Rahmen des Syria Regional Refugee Resilience Plan (3RP) wird von UN-Organisationen im Jahr 2015 auf 4,5 Mrd. USD geschätzt. Mit der vorgelegten Prüfung über 8 Mio. EUR wird in Fortsetzung des deutschen Beitrags der weitere Finanzierungsbedarf von UNDP (UN-Entwicklungsprogramm) im Libanon in Teilen finanziert. UNDP führt Investitionsprogramme in aufnehmenden Kommunen durch.