Abfallmanagement in den Schutzgebieten Namibias
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201567031
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Namibia
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.046.537,70
- Noch verfügbar
- € 3.953.462,30
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 18.12.2019 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 18.12.2019
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK NAMIBIA
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Abfallmanagement-In-Den-Schutzgebieten-Namibias-33952.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Vorhaben der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) soll das Umweltministerium Namibias (MEFT) dabei unterstützen, ein nachhaltiges Abfallmanagementsystem für ihre Nationalparks zu entwickeln und einzuführen. Geplant ist ein ganzheitlicher Ansatz, der eine Verbesserung der gesamten Prozesskette von Abfallerzeugung über Abtransport bis hin zu Weiterverarbeitung und geordneter Entsorgung umfasst. Das Vorhaben soll eine effektive und verlässliche Sammlung und umweltgerechte Verwertung und Entsorgung von Abfall innerhalb der Nationalparks sicherstellen. Die geplanten Maßnahmen umfassen Investitionen in notwendige Ausrüstung (z.B. Müllfahrzeuge, Mülltonnen) und adäquate Infrastruktur (z.B. Sammelstellen, Abfallbehandlungsanlagen) sowie Consultant-Leistungen zur Konzeptentwicklung und Schulungen sowie Maßnahmen zur Abfallvermeidung, z.B. über regulative Maßnahmen und positive Anreizsetzung. Die Zielgruppe des Vorhabens sind die Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen der Nationalparks und deren Nutzer/innen (Touristen, Tourismusindustrie). Da die Tourismusbranche der wichtigste Arbeitgeber in diesen Gebieten ist und eine Vermüllung der Parks zu einem erheblichen touristischen Attraktivitätsverlust führen kann, soll das Vorhaben dazu beitragen, die wirtschaftliche Existenzgrundlage der lokalen Bevölkerung langfristig sicherzustellen. Desweiteren wird die Gesundheitsgefährdung der dort lebenden Menschen und Wildtiere durch verunreinigtes Wasser und Luft eingedämmt sowie der Erhalt fragiler Ökosysteme unterstützt. Insg. soll ein schonenderer Umgang mit natürlichen Ressourcen erreicht werden, um eine verbesserte Umweltsituation zu erzielen und ländliche Einkommen zu sichern (kongruent mit Oberziel). In der weiteren SADC-Region existieren bisher keine praktikablen Ansätze für nachhaltiges Abfallmanagement in Naturschutzgebieten, daher sollen die Erfahrungen des Vorhabens in Namibia auch für entsprechende Konzepte in anderen Ländern genutzt werden.