Soziale Sicherung für Arme zur Verbesserung der Mütter-gesundheit und der HIV-Prävention

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201567379
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Tansania, Vereinigte Republik
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 19.605.318,63
Noch verfügbar
€ 394.681,37
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.03.2016 - 31.12.2018
Startdatum
15.03.2016
Geplantes Enddatum
31.12.2018
Tatsächliches Enddatum
31.12.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF FINANCE
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Soziale-Sicherung-Fuer-Arme-Zur-Verbesserung-Der-Muetter-Gesundheit-Und-Der-Hiv-Praevention-34076.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das in Tansania unter dem Namen Tumaini la Mama bekannte Projekt sichert in den fünf ländlichen Regionen Mtwara, Lindi, Mbeya, Songwe und Tanga den Zugang zu qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung für Schwangere, Mütter und ihre Neugeborenen bis zu 6 Monate nach der Geburt. Zudem unterstützt es den von der Regierung mit viel Engagement verfolgten Aufbau einer verpflichtenden Krankenversicherung für alle Bürger, durch die erstmalige Ausweitung der umfassenden Krankenversicherung des nationalen Krankenversicherers NHIF auch auf Arme und ländliche Gebiete. Effizienzsteigernde Elemente wie eine institutionelle Trennung zwischen Gesundheitsdienstleistern und deren Finanzierung, oder auch vereinfachte, direkte und leistungsorientierte Finanzströme an Gesundheitseinrichtungen werden etabliert. Aufgrund der ergebnisorientierten Finanzierung fördert das Projekt die aktive Nachfrage auch armer Bevölkerungsgruppen nach qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung. Zudem stellte es sicher, dass die Gesundheitseinrichtungen kostendeckend vergütet werden und in Folge in die notwendigen, in angebotsseitigen Qualitätsverbesserungen investieren können. Flankierend hierzu entwickelt das Projekt IKT-Lösungen zur Registrierung neuer Mitglieder, zum Stammdatenmanagement, zur Bezahlung der Gesundheitsdienstleister, zur Kommunikation mit den Patienten, zur Qualitätskontrolle und zur Förderung von präventiven Maßnahmen (z.B. regelmäßige Schwangerschaftsuntersuchungen). Das Projekt nutzt Synergien mit der Zivilgesellschaft und mit der Privatwirtschaft, in Form von Service Agreements, die es glaubensbasierten und privaten Gesundheitseinrichtungen erlauben, Behandlungen beim NHIF abzuwickeln, oder durch Kooperationsvereinbarungen mit tansanischen Mobilfunkanbietern, die SMS-Dienste für das Projekt kostenfrei zur Verfügung stellen. Seit Beginn des in mehreren Phasen durchgeführten Projektes haben bereits über 1 Mio. Frauen und ebenso viele Neugeborene in den 5 Regionen die versicherten Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen. Die Gesamtkosten der seit Juli 2016 laufenden Phase betragen EUR 27,3 Mio, der FZ-Finanzierungsbeitrag beträgt EUR 20 Mio. Die Durchführungszeit beträgt 2 Jahre.