Nachhaltige Entwicklung von Schutzgebieten I
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201567387
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Tansania, Vereinigte Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 40.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.590.845,74
- Noch verfügbar
- € 31.409.154,26
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 14.09.2021 - 01.10.2027 (geplant)
- Startdatum
- 14.09.2021
- Geplantes Enddatum
- 01.10.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF FINANCE
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Nachhaltige-Entwicklung-Von-Schutzgebieten-I-34080.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des FZ-Moduls ist es, die natürlichen Ressourcen und dörflichen Nutzungszonen in den Anrainerdistrikten des Serengeti-, Mahale- und Katavi-Nationalparks (NP) sowie des Katavi-Mahale Wildtierkorridors (WTK) nachhaltig zu schützen und zu bewirtschaften. Dies geschieht in Kooperation mit lokalen Partnern, der Tanzania National Parks Authority (TANAPA) und dem tansanischen Ministerium für natürliche Ressourcen und Tourismus (MNRT), mit einem Budget von 25 Mio. Euro und einer Aufstockung von 15 Mio. Euro. So soll ein effektiveres Schutzgebietsmanagement ermöglicht werden, um die Integrität der NPs sicherzustellen. Maßnahmen außerhalb der Parks sollen die Ökosysteme besser schützen und bestehende WTKs offenhalten. Außerdem sollen ressourcenschonende Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Anrainer geschaffen werden, um das EZ-Programmziel zu erreichen, indem die ländliche Entwicklung gefördert und der Nutzungsdruck auf die Ökosysteme verringert wird. Komponente 1 bezieht sich auf das Serengeti-Ökosystem und weitet Aktivitäten im Bereich Community Based Natural Resource Management auf drei Distrikte (Bariadi, Tarime und Bunda), die an den Serengeti-NP angrenzen, aus. Komponente 2 unterstützt den Mahale- und Katavi-NP sowie den dazwischenliegenden WTK. In dieser Region sind 50 % aller afrikanischen Vogelarten und 40 % aller afrikanischen Säugetierarten verortet. Außerdem weist sie die höchste Anzahl bedrohter und endemischer afrikanischer Wirbeltierarten auf. Das Modul trägt dazu bei, dieses Ökosystem zu erhalten, indem der Schutz des Wildtierkorridors den genetischen Austausch verschiedener Arten sichert und die Anpassungsfähigkeit des Ökosystems an den Klimawandel bewahrt. Gleichzeitig sind die Parks im Westen des Landes nur begrenzt touristisch erschlossen. Durch Steigerung der Attraktivität wird zur Diversifizierung der touristisch relevanten Gebiete Tansanias beigetragen und der touristische Nutzungsdruck im Norden reduziert.