Programm Entwicklung des Wassersektors Phase IV - Investment Finance Facility

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201567403
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Tansania, Vereinigte Republik
Finanzierungsvolumen
€ 7.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.450.557,55
Noch verfügbar
€ 1.549.442,45
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
21.12.2015 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
21.12.2015
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
VEREINIGTE REPUBLIK TANSANIA
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Entwicklung-Des-Wassersektors-Phase-Iv---Investment-Finance-Facility-34034.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Investment Financing Facility (IFF) ist ein von der FZ entwickelter, neuer, innovativer Ansatz. Sie ermöglicht leistungsstarken Wasserversorgern in Tansania erstmalig, kleine Investitionen, wie z.B. den Anschluss neuer Versorgungsgebiete (last mile) oder den Austausch beschädigter Leitungen mit kommerziellen Darlehen lokaler Banken zu realisieren. Bisher warten auch profitabel wirtschaftende Wasserversorger die teils langwierige Bereitstellung der knappen staatlichen Mittel ab, anstatt selbständig eine Finanzierung zu organisieren. Die IFF ermöglicht diesen Unternehmen, unabhängiger und somit schneller und effizienter zu handeln. Um dies zu erreichen, werden Wasserversorger dabei unterstützt, geeignete Investitionen bankfähig aufzube-reiten, erhalten Wasserversorger als Anreiz Bonuszahlungen, wenn sie lokale Kredite als Fi-nanzierungsquelle für ihre Investitionen nutzen, wird das Know-how und Bewusstsein für die gemeinsamen Geschäftspotentiale bei Wasserversorgern, Banken, Ministerien und Regulierungsbehörde gestärkt. Die IFF ist ein leistungsbasierter Ansatz. Die Wasserversorger müssen ihr Projekt zu Beginn in einem Wettbewerbsverfahren qualifizieren. Die Investitionskosten erhalten sie jedoch erst nach erfolgreicher Umsetzung des Projektes teilweise als Bonus zurückerstattet (Output Based Aid). Ziel der Maßnahme ist, geeignete Wasserversorger dafür zu gewinnen, kommerzielle Kredite lokaler Banken für die Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung zu nutzen. Die FZ hat Mitte 2014 mit der Pilotierung der Fazilität begonnen. Das Vorhaben hat aufgrund seines innovativen Ansatzes Signalcharakter und stößt bei sämtlichen Partnern auf große Aufmerksamkeit. Das Finanzierungsvolumen der Fazilität beträgt 12 Mio. EUR und setzt sich zusammen aus einem Finanzierungsbeitrag in Höhe von 5 Mio. EUR aus der Zusage für den Wasserkorb aus dem Jahr 2012 (Wassersektorentwicklungsprogramm III, PN 2012 65 149) und einer weiteren Zusage in Höhe von 7 Mio. EUR aus dem Jahr 2015 (Wassersektorentwicklungsprogramm IV - Investment Financing Facility PN 2015 67 403).