UNDP Irak Stabilisierungsfaziliät (FFIS)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201568039
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.12.2015 - 07.06.2018
Startdatum
11.12.2015
Geplantes Enddatum
07.06.2018
Tatsächliches Enddatum
07.06.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
Sektoren übergeordnet
Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Undp-Irak-Stabilisierungsfaziliaet-Ffis-36024.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K/Irak_FFIS_2022_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K_EN/Irak_FFIS_2022_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der seit vier Jahren andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak, Türkei und Ägypten bei der Aufnahme der Flüchtlinge. Der Irak beherbergt rund 250.000 syrische Flüchtlinge. Kämpferische Auseinandersetzungen mit islamistischen Gruppen, insbesondere dem sog. Islamischen Staat (IS) haben seit 2014 über drei Mio. Menschen aus ihren Heimatregionen vertrieben. Große Gebiete konnten inzwischen zurückerobert werden. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stabilisierung des Irak und Verbesserung der Lebensgrundlagen in den befreiten Gebieten als Voraussetzung für die Rückkehr der Binnenflüchtlinge. Wiederaufbaumaßnahmen für die zerstörte Basisinfrastruktur in den befreiten Gebieten sollen gleichzeitig Beschäftigungsmöglichkeiten in den aufnehmenden Kommunen schaffen. Für die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit erhalten Kleinunternehmer Investitionszuschüsse. Die einzelnen Aktivitäten werden von UNDP (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) in Zusammenarbeit mit den lokalen Strukturen umgesetzt. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Zur Zielgruppe gehören die einheimische Bevölkerung, Rückkehrer und Binnenflüchtlinge in den aufnehmenden Kommunen. Die FZ-Kofinanzierung in Höhe von 5,0 Mio. EUR wird innerhalb von 12 Monaten bis Ende 2016 umgesetzt.