Programm ländliche Entwicklung II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201568310
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Myanmar
Finanzierungsvolumen
€ 5.886.995,85
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.886.995,85
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
28.09.2015 - 20.12.2019
Startdatum
28.09.2015
Geplantes Enddatum
20.12.2019
Tatsächliches Enddatum
20.12.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF NATIONAL PLANNING AND ECONOMIC DEVELOPMENT
Sektoren übergeordnet
Transport und Lagerhaltung
Sektoren untergeordnet
Straßenverkehrswesen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Laendliche-Entwicklung-Ii-32784.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Programm Ländliche Infrastruktur Phase II (Rural Infrastructure Programme Phase II) umfasst den schnell umsetzbaren und wirksamen Aufbau ländlicher Infrastruktur durch Ausbau ländlicher Wege und kleinerer Infrastrukturmaßnahmen, wie z. B. Märkte, im südlichen Shan-Staat Myanmars. In der Phase I des Programms war im Distrikt Taunggyi begonnen worden. Nun soll das Programm auf die zwei anderen Distrikte des südlichen Shan-Staates ausgeweitet werden.Ggf. durch eine flankierende Begleitmaßnahme sollen primär Themen wie Instandhaltung, Planungs- und Vergabeverfahren eingeübt werden. Eine Koordination mit den TZ-Maßnahmen ist vorgesehen.Ziel der Maßnahme ist die nachhaltige und ganzjährige Nutzung der ausgebauten ländlichen Wege und der anderen Infrastrukturmaßnahmen durch die Zielgruppe zur besseren Erreichbarkeit von Märkten, Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Arbeitsstätten.Zielgruppe sind die verschiedenen Straßennutzer und die im Einzugsgebiet der Straßen lebende ländliche, oftmals arme Bevölkerung im Taunggyi-Distrikt, die überwiegend ethnischen Minderheiten angehört. Das Vorhaben soll einen Beitrag zur langfristigen Erschließung ländlicher Räume leisten und den Zugang zu Märkten, beruflicher Qualifizierung, Finanzdienstleistungen, Kliniken und Bildungseinrichtungen verbessern. Durch die Förderung von Handel und Austausch können Beschäftigungsmöglichkeiten und Einkommen geschaffen und damit die marktwirtschaftliche Entwicklung gefördert bzw. erst möglich gemacht werden. Indem ethnische Gruppen einen Zugang zu lokalen Wirtschaftszentren erhalten, wird ein Beitrag zu nationalen Aussöhnung und Friedenssicherung in Myanmar geleistet.