Gesundheitssystemstärkung - Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201568427
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Togo
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.930.389,64
Noch verfügbar
€ 69.610,36
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
04.10.2017 - 30.12.2027 (geplant)
Startdatum
04.10.2017
Geplantes Enddatum
30.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK TOGO
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Infrastruktur im Bereich Basisgesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Gesundheitssystemstaerkung---Sexuelle-Und-Reproduktive-Gesundheit-Und-Rechte-35880.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Togo ist mit einem Pro-Kopf-Einkommen von rund 2 USD pro Tag eines der ärmsten Länder weltweit. Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung insbesondere im ländlichen Raum ist prekär. Vor allem im Bereich der Sexuellen und Reproduktiven Gesundheit und Rechte (SRGR) und insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit von Mutter und Kind spiegelt sich die chronische Unterfinanzierung und Vulnerabilität des togoischen Gesundheitssystems wieder: Lediglich 50% der Geburten in Togo werden von geschultem Personal begleitet. Die Mütter- und Kindersterblichkeit ist mit 401/100.000 und 27/1.000 Lebendgeburten besorgniserregend hoch. Über das geplante EZ-Programm soll ein Beitrag zur Gesundheitssystemstärkung insbesondere im Bereich SRGR und zur Verbesserung der Mütter- und Neugeborenengesundheit geleistet werden. Darüber hinaus verfolgt das Vorhaben das Ziel, die Pandemie-Kontrolle in der Region Kara zu verbessern. Ziel des FZ-Vorhabens ist es sowohl den Zugang und die Nutzung als auch die Qualität der Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Verbesserung der Grund- und Notfallversorgung bei der Geburtenbetreuung (inkl. Vor- und Nachsorge) und der Notfallversorgung bei Neugeborenen und Bereitstellung der entsprechenden Infrastruktur und medizinischen Ausstattung (soins obestétricaux et néonataux durgence, SONU). Im Zuge der COVID-19 Pandemie kam es in 2020 zur Aufnahme von Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Der Schwerpunkt der neuen Komponente liegt dabei auf dem Bau und der Ausstattung eines Isolations- und Behandlungszentrum in Kara. Zielgruppe des Vorhabens ist die ländliche und mehrheitlich arme Bevölkerung in der Region Kara, insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter und Neugeborene. Das Gesundheitsministerium (MSHPAUS) ist Träger des Vorhabens. Mit einem FZ-Volumen in Höhe von 10 Mio. EUR und Eigenmitteln der togoischen Regierung in Höhe von 1 Mio. EUR beläuft sich das Gesamtbudget auf 11 Mio. EUR.