Nahrungsmittelhilfe für burundische Flüchtlinge in Tansania
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201568831
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Tansania, Vereinigte Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 14.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 14.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 10.12.2015 - 07.11.2017
- Startdatum
- 10.12.2015
- Geplantes Enddatum
- 07.11.2017
- Tatsächliches Enddatum
- 07.11.2017
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS WORLD FOOD PROGRAMME
- Sektoren übergeordnet
- Entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe/Hilfe zur Ernährungssicherung
- Sektoren untergeordnet
- Entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Nahrungsmittelhilfe-Fuer-Burundische-Fluechtlinge-In-Tansania-36911.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel der FZ-Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Sicherung des Überlebens und der Lebensgrundlagen für burundische Flüchtlinge in Tansania sowie zur Reduzierung von akuter Unter- und Mangelernährung besonders vulnerabler Gruppen (wie Schwangeren, stillenden Müttern und Kindern unter 5 Jahren) zu leisten.Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsströme aus Burundi ist die in Gewaltausbrüchen mündende, andauernde politische Krise. Seit April 2015 sind mehr als 225.000 Menschen aus Burundi geflohen, davon über 130.000 nach Tansania (Stand Februar 2015). Ein Großteil der burundischen Flüchtlinge kommt dabei bereits aus ernährungsunsicheren Gebieten in Burundi und kommt ohne jegliches Hab und Gut in Tansania an. Die restriktive tansanische Gesetzeslage für Flüchtlinge (u.a. eingeschränkte Bewegungsfreiheit außerhalb der Camps und Verbot jeglicher ökonomischer Aktivitäten) verschärft die Abhängigkeit der Flüchtlinge von Nahrungsmittelhilfe.Aufgrund der besonderen Eilbedürftigkeit der Maßnahmen wird der deutsche Beitrag als Ko-Finanzierung eines laufenden WEP-Programms eingesetzt. Die Protracted Relief and Recovery Operation No. 200603 (PRRO), die WEP-Modalität zur Unterstützung in Not- und Übergangssituationen, läuft bereits seit Juli 2014 und ist aktuell bis Juni 2016 vorgesehen. Mit dem FZ-Beitrag sollen sowohl Maßnahmen zur Versorgung neuankommender Flüchtlinge in Transitzentren als auch die monatliche Verteilung von Grundnahrungsmitteln in den Flüchtlingscamps unterstützt werden. Begleitend wird eine gezielte Nahrungsergänzung für besonders von Mangelernährung und deren Folgen betroffene Gruppen finanziert.Die Gesamtkosten der PRRO werden auf rd. USD 68 Mio. geschätzt. Die aktuelle Finanzierungslücke beträgt rd. USD 23,1 Mio. (Februar 2016). Der FZ-Finanzierungsbeitrag beläuft sich auf EUR 14 Mio.