Stärkung der Resilienz, UNDP Irak Krisen- und Resilienzprogramm

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201568922
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
02.12.2015 - 07.06.2018
Startdatum
02.12.2015
Geplantes Enddatum
07.06.2018
Tatsächliches Enddatum
07.06.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
Sektoren übergeordnet
Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Der-Resilienz-Undp-Irak-Krisen--Und-Resilienzprogramm-37123.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der seit vier Jahren andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Das Regionalvorhaben unterstützt Basisinfrastrukturvorhaben in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak, Türkei und Ägypten bei der Aufnahme der Flüchtlinge. Der Irak beherbergt rund 230.000 syrische Flüchtlinge. Kämpferische Auseinandersetzungen mit islamistischen Gruppen haben seit 2014 über drei Mio. Menschen aus ihren Heimatregionen vertrieben. Das Ziel der FZ-Maßnahme ist ein Beitrag zur Stärkung der Resilienz der aufnehmenden Gemeinden in der gegenwärtigen Krise. Kleininvestionsmaßnahmen verbessern die soziale und wirtschaftliche Basisinfrastruktur in Gemeinden, formalen Flüchtlingslagern und Flüchtlingssiedlungen. Beschäftigungsprogramme und Mikrokredite für Kleinbetriebe verbessern die Einkommenssituation. Der soziale Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen soll begleitend durch Dialogplattformen gestärkt werden. Die einzelnen Aktivitäten werden von UNDP (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) in Zusammenarbeit mit den lokalen Strukturen umgesetzt. Die Maßnahmen fokussieren auf Gebiete mit hoher Flüchtlingspräsenz. Zur Zielgruppe gehören die einheimische Bevölkerung, syrische Flüchtlinge und Binnenflüchtlinge in den aufnehmenden Gemeinden. Die FZ-Kofinanzierung in Höhe von 10 Mio. EUR wird innerhalb von 24 Monaten Ende 2107 umgesetzt.