Globalvorhaben Nachhaltige Fischerei und Aquakultur

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201601269
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 75.777.433,00
Kofinanzierter Betrag
€ 2.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 81.839.778,18
Noch verfügbar
€ -6.062.345,18
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2016 - 30.11.2025
Startdatum
01.10.2016
Geplantes Enddatum
31.10.2025
Tatsächliches Enddatum
30.11.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Fischereiwesen
Sektoren untergeordnet
Fischereientwicklung; Biodiversität; Aus- und Fortbildung im Bereich Fischereiwesen
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Sustainable Fisheries and Aquaculture (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201601269; Globalvorhaben Nachhaltige Fischerei und Aquakultur (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201601269; Sustainable Fisheries and Aquaculture (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=254013000
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Bis 2050 wächst die Weltbevölkerung auf neun Milliarden. Fisch- und Aquakulturprodukte sind reich an Nährstoffen gegen Unter- und Mangelernährung und sichern die Lebensgrundlage von Millionen Familien. Nicht nachhaltige industrielle und handwerkliche Fischerei sowie illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei (IUU) führen zur Verknappung des Fischfangs und wirtschaftlichen Verlusten. Rahmenbedingungen, gesetzliche Vorgaben, Zugang zu Betriebsmitteln sowie technisches Wissen zur nachhaltigen Produktion und Verarbeitung von Fisch fehlen, um IUU einzudämmen, mehr Arbeitsplätze zu sichern, die Produktivität zu steigern und Nachfangverluste zu reduzieren. Ziel: Der ernährungsunsicheren Bevölkerung stehen mehr Fischprodukte und ein höheres Einkommen aus einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Fischerei und Aquakultur zur Verfügung. Vorgehensweise: ?Mehr Fisch, mehr Arbeit: Kleinstbetriebe und KMU werden in nachhaltiger Produktion und Verarbeitung beraten, um Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten in der Wertschöpfungskette Fisch zu erhöhen. Innovative Produktionsmethoden senken Kosten und reduzieren Nachfangverluste. ?Nachhaltiger Fisch: Die Rahmenbedingungen werden verbessert und Regierungen zur Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Plänen basierend auf FAO-Guidelines beraten. Dialogveranstaltungen und Trainingsmaßnahmen integrieren die betroffenen Zielgruppen. ?Weniger Fisch aus IUU: Durch nachhaltige Bewirtschaftungspläne, Registrierungs- und Lizensierungssysteme für Fischer*innen und Boote sowie verstärkte Kontrollen wird der IUU-Anteil in Zusammenarbeit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen reduziert. Die Europäische Union unterstützt Hygienestandards für die Produktion kleiner pelagischer Fische in Mauretanien mit einer Ko-Finanzierung von 2 Mio. EUR. Eine Kooperation mit der NGO Stop Illegal Fishing unterstützt die Umsetzung des FAO-Hafenstaatenabkommen (Port State Measures Agreement) in Ghana, Madagaskar und Mosambik.