Unterstützung d.betroffenen vulnerablen Bevölkerungsgruppen b. d. Bewältigung d. Dürre u. El Niño-Folgen in Mosambik-VP

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201618743
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Mosambik
Finanzierungsvolumen
€ 13.014.162,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 13.014.162,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
22.12.2016 - 25.02.2021
Startdatum
22.12.2016
Geplantes Enddatum
25.02.2021
Tatsächliches Enddatum
25.02.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS WORLD FOOD PROGRAMME
Sektoren übergeordnet
Entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe/Hilfe zur Ernährungssicherung
Sektoren untergeordnet
Entwicklungsorientierte Nahrungsmittelhilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Dbetroffenen-Vulnerablen-Bevoelkerungsgruppen-B-D-Bewaeltigung-D-Duerre-U-El-Ni%C3%B1O-Folgen-In-Mosambik-Vp-39277.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel der ÜH-Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Nahrungsmittelsituation der durch die Dürre betroffenen Bevölkerungsgruppen zu leisten sowie - als mittelfristige wirksame Maßnahme - die Resilienz für zukünftige Dürreperioden zu stärken und den dürrebedingten Unterrichtsausfall für Lehrer und Schüler so gering wie möglich zu halten. Zielgruppe sind die von der Nahrungsmittelknappheit durch die durch El Niño bedingte Dürre betroffenen vulnerablen Bevölkerungsgruppen in Mosambik. Die wesentlichen Maßnahmen beinhalten: 1.) Food for Assets und Stärkung der Resilienz (ca. 10 Mio. EUR): Die am stärksten betroffen Bevölkerungsgruppen arbeiten am Aufbau von kleineren dörflichen Infrastrukturmaßnahmen mit, die die Resilienz gegenüber Dürren verbessern (z.B. Zisternen). Als Gegenleistung werden Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt. Es werden durch den deutschen Finanzierungsbeitrag ca. 150.000 Personen in den besonders betroffenen Provinzen, derzeit Tete, Sofala, Gaza, Manica, Maputo, Inhambane und Zambezia erreicht und die lokalen Strukturen kapazitätsbildend gestärkt.2.) Aufbau einer systematischen Planung von Resilienzmaßnahmen (ca. 0,2 Mio. EUR): Es werden Analysen auf nationaler Ebene durchgeführt sowie die Partner befähigt, die Planung von multisektoralen Aktivitäten auf regionalem und lokalem Niveau partizipatorisch durchzuführen. Durch den deutschen Finanzierungsbeitrag werden die Akteure durch Teilnahme an entsprechenden Programmen in drei Distrikten in die Lage versetzt, den partizipativen Planungsansatz umzusetzen. Dieser dient auch der Vorbereitung der Infrastrukturmaßnahmen im Food for Assets- Programm. 3.) Schulspeisung (ca. 2,8 Mio. EUR): In den am stärksten betroffenen Provinzen hat die Trockenheit große Auswirkungen auf die Teilnahme der Kinder und Lehrer am Schulunterricht. Seit 2015 werden in den Provinzen Gaza und Inhambane sowie Tete durch WEP Schulspeisungen für Kinder und Lehrer durchgeführt, die bereits zu einer deutlichen Erhöhung der Anwesenheit der Schüler und Lehrer im Unterricht geführt haben. Durch die Verlängerung und ggf. eine Ausweitung des Programms mit Hilfe des deutschen Finanzierungsbeitrags werden mindestens 97.000 Schülerinnen und Schüler und 3.000 Lehrer erreicht.