Ausbau der afrikanischen Qualitätsinfrastruktur

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201620012
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 3.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.471.006,89
Noch verfügbar
€ 28.993,11
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2016 - 01.08.2019
Startdatum
01.07.2016
Geplantes Enddatum
01.08.2019
Tatsächliches Enddatum
01.08.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
African Union Commission, Department of Trade and Industry
Sektoren übergeordnet
Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Handelspolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Fast alle afrikanischen Länder sind heute Mitglied in einer oder mehreren der insgesamt acht (von der Afrikanischen Union (AU) anerkannten afrikanischen regionalen Wirtschaftsgemeinschaften (Regional Economic Communities, RECs), die durch ihre Freihandelszonen oder Zollunionen den Handel untereinander ? von sensiblen Produkten abgesehen ? völlig von Zöllen befreit haben. Problematisch gestaltet sich jedoch nach wie vor der intraregionale Handel, welcher u.a. durch folgende Faktoren behindert wird: (i) überlappende Mitgliedschaften einzelner Länder in mehreren Regional-organisationen, (ii) unterschiedliche politische Interessen bezüglich Integration und (iii) hohe regionale protektionistische Tendenzen. Die Abteilung für Handel und Industrie (Department of Trade and Industry, DTI) der Kommission der Afrikanischen Union, AUK, nimmt eine strategisch-koordinierende Rolle bei der Vorbereitung und Verhandlungen der CFTA ein. Dabei wird die CFTA nicht als ein isoliertes Ziel betrachtet, sondern als ein Mittel, um eine umfassende kontinentale Integration zu erreichen. DTI verfügt über keine ausreichenden Kenntnisse und Kapazitäten, um die Verhandlungsprozesse in den Bereichen Technischer Handelshemmnisse sowie sanitärer und phytosanitärer Maßnahmen fachlich einschätzen oder steuern zu können sowie das CFTA-Verhandlungsforum mit entsprechender Expertise zu beraten (Kernproblem).