Privatwirtschaftsförderung in benachteiligten Regionen Serbiens

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201620228
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Serbien
Finanzierungsvolumen
€ 33.350.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 22.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.319.314,23
Noch verfügbar
€ 22.030.685,77
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2017 - 30.06.2025
Startdatum
01.01.2017
Geplantes Enddatum
31.05.2025
Tatsächliches Enddatum
30.06.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Wirtschaftsministerium der Republik Serbien
Sektoren übergeordnet
Industrie; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Geschäftspolitik und -verwaltung; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Private Sector Development in economically deprived regions of Serbia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201620228; Privatwirtschaftsförderung in benachteiligten Regionen Serbiens (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201620228
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die serbische Wirtschaft muss sich modernisieren, um mit den Entwicklungen in Europa und der Welt mitzuhalten. Unter anderem erfordern der mögliche EU-Beitritt Serbiens Serbiens, aber auch europäische Umweltstandards und die Digitalisierung, dass Unternehmen sich anpassen. Vor allem Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) fällt dieser Wandel schwer. Er ist jedoch nötig, damit sich Serbien erfolgreich in den europäischen Wirtschaftsraum integriert und die Bevölkerung nicht wegen fehlender Beschäftigungsperspektiven ins Ausland abwandert. Serbische KKMU sind wettbewerbs- und innovationsfähiger und stellen neue Mitarbeiter*innen ein. Um die serbischen KKMU, die serbische Wirtschaftskammer, die relevanten Ministerien und andere staatliche und private Einrichtungen zu unterstützen, arbeitet das Projekt in folgenden Handlungsfeldern: 1. Es verbessert die Dienstleistungen zur Förderung von KKMU durch staatliche und private Einrichtungen, etwa durch Beratungs- und Trainingsangebote zu kaufmännischen Themen. Außerdem weitet es das Dienstleistungsangebot in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), im Metall- und Maschinenbau, in der ökologische Landwirtschaft und im Tourismus aus, um Wachstum und Beschäftigung zu erhöhen. So wird die Landwirtschaft etwa zu nachhaltigen Anbaumethoden beraten. 2. Das Vorhaben berät das serbische Wirtschaftsministerium zur Ausgestaltung der nationalen Industriepolitik unter Einbezug der Bedarfe der Privatwirtschaft und wie sich die öffentlichen Förderprogramme und Dienstleistungen für KKMU verbessern lassen. 3. Der Tourismus in der Region der unteren Donau soll mit einer Kofinanzierung der Europäischen Union stärker entwickelt werden, etwa mit einem breiteren Angebot und einer besseren touristischen Infrastruktur. Dabei möchte das Vorhaben besonders Frauen in der Wirtschaft, Start-ups, Innovationen in der IKT und neue Geschäftsbeziehungen zwischen in- und ausländischen Unternehmen fördern.