Förderung von Inselnetzen zur ländlichen Elektrifizierung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201620459
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Uganda
- Finanzierungsvolumen
- € 9.800.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 3.700.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.088.050,12
- Noch verfügbar
- € 3.711.949,88
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2016 - 30.08.2025
- Startdatum
- 01.04.2016
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.08.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Energy and Mineral Development
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Promotion of mini-grids for rural electrification (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201620459; Förderung von Inselnetzen zur ländlichen Elektrifizierung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201620459
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Uganda hat ein erhebliches Potenzial für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wasser, Biomasse und Wind. Aber nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu Elektrizität, unabhängig von der Art der Erzeugung, und davon rund 24 Prozent für mehr als vier Stunden pro Tag. Außerhalb der Städte, wo 70 Prozent der Bevölkerung leben, liegt die Elektrifizierungsrate bei lediglich 38 Prozent. Für die wirtschaftliche Entwicklung und die Armutsreduktion ist dies ein großes Hindernis. Als gangbare Lösung zur Behebung der Versorgungsdefizite will die ugandische Regierung private Investitionen für Inselnetze in Uganda fördern. Wo ein Ausbau des Stromnetzes finanziell nicht umsetzbar wäre, können Inselnetze die meisten Dörfer ähnlich zuverlässig wie ein Netzanschluss mit Energie versorgen. Allerdings muss der politische und gesetzliche Rahmen für Inselnetze weiterentwickelt werden, damit entsprechende Projekte im notwendigen Umfang durchgeführt werden können. DKTI-Solartechniker: Solartechniker installieren Paneele auf einer abgelegenen Mini-Grid-Einheit im Distrikt Lamwo, Norduganda Ziel: Inselnetze ermöglichen in Uganda eine zukunftsfähige und erschwingliche ländliche Elektrifizierung. Vorgehensweise: Das Vorhaben umfasst unter anderem die folgenden Maßnahmen: Politik steuern, indem die Fähigkeiten öffentlicher Akteure zur Planung und Regulierung der Elektrifizierung über Inselnetze verbessert und hierfür stabile Geschäftsmodelle erarbeitet werden. Regelungsinstrumente und -mechanismen entwickeln, die privatwirtschaftliches Engagement fördern, Investitionssicherheit bieten und die Einführung aus erneuerbaren Quellen gespeister Inselnetze vorantreiben. Technologie und Design fortentwickeln und durch Berufsbildungsangebote auf dem Gebiet der Solar- und Inselnetztechnik die Fähigkeiten der Privatwirtschaft zur Planung, zur Installation und zum Betrieb von Inselnetzen ausbauen. Eine produktive Nutzung gewährleisten, indem durch Bildungsangebote und Finanzmittelzugang für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Kleinlandwirt*innen und Haushalte sichergestellt wird, dass Elektrizität als Triebkraft für wirtschaftliche Entwicklung genutzt wird.