Regionalvorhaben zur Förderung der Geothermie in den Ländern der Afrikanischen Union (

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201620665
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Subsahara-Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.108.402,88
Noch verfügbar
€ 891.597,12
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2016 - 31.07.2021
Startdatum
01.08.2016
Geplantes Enddatum
31.07.2021
Tatsächliches Enddatum
31.07.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
RGCU (Energy Division, Regional Geothermal Coordination Unit)
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Geothermal Energy in Eastern Africa (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/2029_2016-2066-5_RegionalOstafrika_Geothermie_en.html?nn=338482; Regionalvorhaben zur Förderung der Geothermie in den Ländern der Afrikanischen Union (Geothermie Ostafrika Regional) (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/2029_2016-2066-5_RegionalOstafrika_Geothermie.html
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Als Regionalvorhaben verfolgt das Modul die Förderung der energetischen Geothermie-Nutzung in Ländern mit geeignetem Potenzial in der Afrikanischen Union. Die Stromsektoren dieser Länder zeichnen sich durch unzureichende Erzeugungskapazitäten zur Deckung der stets steigenden Stromnachfrage aus, wodurch es zu regionaler Unterversorgung und regelmäßigen Stromabschaltungen kommt. Die Nutzung geothermischer Potenziale kann dazu beitragen, die Stromerzeugung und Wärmenutzung zu diversifizieren, die Kosten der Energieversorgung im Vergleich zu fossilen Alternativen zu senken, und schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren. Allerdings werden die hohen Potenziale entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs bislang kaum genutzt. Die wesentlichen Gründe für den zögerlichen Ausbau der Geothermie sind neben den hohen Kosten und finanziellen Risiken der geothermischen Exploration auch in dem mangelnden Wissen politischer Entscheidungsträger, unzureichenden fachlichen und institutionellen Kapazitäten, sowie ungeklärten regulatorischen Rahmenbedingungen zu sehen (Kernproblem). Das Vorhaben verfolgt vor diesem Hintergrund das Ziel, fachliche und institutionelle Kapazitäten, regulatorische Entscheidungsgrundlagen, sowie die fachlich-technische Informationsbasis für die Geothermienutzung in den Partnerländern zu verbessern und somit Investitionen in geothermische Anlagen zu begünstigen