Verbesserung der Rahmenbedingungen im Privat- und Finanzsektor
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201621325
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Mosambik
- Finanzierungsvolumen
- € 47.091.592,40
- Kofinanzierter Betrag
- € 20.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 27.028.874,91
- Noch verfügbar
- € 20.062.717,49
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2017 - 30.07.2025
- Startdatum
- 01.01.2017
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.07.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerium für Industrie und Handel
- Sektoren übergeordnet
- Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Geschäftspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Verbesserung der Rahmenbedingungen im Privat- und Finanzsektor (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201621325; Improving Framework Conditions for a Competitive Private and Financial Sector (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201621325
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Mosambik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Bei mehr als der Hälfte der ländlichen Bevölkerung liegt das Einkommen unterhalb der Armutsgrenze. Nahezu 99 Prozent aller Unternehmen im Land sind kleinste, kleine und mittelständische Unternehmen (KKMU). Viele sind informell und nicht in der Lage, ausreichend Arbeitsplätze zu schaffen und die Bevölkerung mit angemessenen Waren und Dienstleistungen zu versorgen. Gründe dafür sind ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, fehlender Zugang zu Finanzdienstleistungen und die geringe Einbindung der Unternehmen in Wertschöpfungsketten. Ziel: KKMU nutzen bessere Rahmenbedingungen für ein Wachstum, das allen Bevölkerungsschichten zugutekommt. Dadurch steigt die Beschäftigung im Land, die Einkommen erhöhen sich und die Armut sinkt. Vorgehensweise: Das Projekt umfasst drei Handlungsfelder: 1. Zusammen mit dem mosambikanischen Ministerium für Industrie und Handel sowie weiteren staatlichen und privatwirtschaftlichen Durchführungspartner unterstützt es Reformen, die das Geschäftsklima und das Dienstleistungsangebot für KKMU verbessern. 2. Das Projekt fördert inklusive Geschäftsmodelle über Entwicklungspartnerschaften mit zahlreichen nationalen und internationalen Unternehmen. Das Ziel ist, KKMU in deren Zulieferketten zu integrieren und Dienstleistungen zu verbessern. Das Konzept der inklusiven Geschäftsmodelle wird über nationale Netzwerke verbreitet. 3. Es verbessert das Angebot und den Zugang zum formellen Finanzsystem, insbesondere für Frauen. Dazu unterstützt das Projekt die Zentralbank, der Bankenverband sowie ausgewählte Finanzdienstleister. Es konzentriert sich darauf, innovativer Finanzprodukte und Vertriebsmodelle für KKMU im ländlichen Raum zu entwickeln. Die Consultingfirmen AFCI und Como/Mierke Investment unterstützen die Umsetzung. Gelder der Europäischen Union ermöglichen, dass das Projekt neben den Provinzen Inhambane, Sofala und Manica seit dem Jahr 2019 auch in Nampula und Zambezia tätig ist.