Förderung der Grundbildung II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201621671
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Guinea
Finanzierungsvolumen
€ 20.740.763,33
Kofinanzierter Betrag
€ 11.740.763,33
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.425.994,19
Noch verfügbar
€ 12.314.769,14
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2020 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2020
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l’Enseignement pré-universitaire et de l’Alphabétisation
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung
Sektoren untergeordnet
Grundschulbildung; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Basic education (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201621671; Förderung der Grundbildung II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201621671
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Das äußerst niedrige Bildungs- und Ausbildungsniveau der Bevölkerung hemmt die Entwicklung Guineas maßgeblich. Geringe Einschulungsraten, kurze Schulverweildauer und eine niedrige Alphabetisierungsrate bei Erwachsenen sind nur einige Faktoren. So ist die Lehreraus- und -fortbildung methodisch-didaktisch veraltet und schult nicht ausreichend für die schwierigen Unterrichtsbedingungen. Zudem integriert sie keine neuen pädagogische Ansätze, gendersensible Unterrichtsmethoden und digitalen Technologien. Die Situation von Jugendlichen ist besonders angespannt: Das Bildungssystem kann den Ausbildungsbedarf nicht decken. Sofern Jugendliche im arbeitsfähigen Alter eine Beschäftigung finden, ist diese oftmals prekär und im informellen Bereich angesiedelt. Dort wird die Arbeit schlecht bezahlt und bietet keine soziale Absicherung. Ziel: Grundschüler*innen und Jugendliche im arbeitsfähigen Alter profitieren davon, dass die Leistungen des Bildungssystems verbessert sind und von Angeboten der Beschäftigungsförderung. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt seine Partnerschulen in fünf Regionen des Landes dabei, neue pädagogische Ansätze, Maßnahmen für Schulhygiene und Schulverwaltung einzuführen. Indem das Bildungsministerium beraten wird, fließen diese Ansätze auch in die nationale Zehn-Jahres-Bildungsstrategie ein und werden somit dauerhaft im Bildungssystem verankert. In den Handlungsfeldern zur sozioökonomischen Integration von Jugendlichen (INTEGRA), welche die Europäische Union aus dem Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika kofinanziert, agiert das Vorhaben in folgenden Bereichen: —Es verbessert das Angebot für Grundschüler*innen, damit sie sich beruflich orientieren und Alltagskompetenzen erwerben können. —Es fördert berufliche Kurzzeitqualifizierungen. —Es baut die unternehmerischen Kompetenzen von Jugendlichen aus, umgesetzt durch GOPA Worldwide Consultants GmbH.