Förderung der Mutter-Kind-Gesundheit und eine selbstbestimmte Familienplanung in Tadschikistan
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201621812
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Tadschikistan
- Finanzierungsvolumen
- € 26.759.355,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 18.500.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.061.566,38
- Noch verfügbar
- € 18.697.788,62
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2019 - 31.12.2025 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2019
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung
- Sektoren übergeordnet
- Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Aus- und Fortbildung im Bereich Bevölkerungsmedizin und reproduktive Gesundheit
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Förderung der Mutter-Kind-Gesundheit und eine selbstbestimmte Familienplanung in Tadschikistan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201621812; Promotion of mother-child health and self-determined family planning in Tajikistan (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253162000; Promotion of mother-child health and self-determined family planning in Tajikistan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201621812
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Das Gesundheitssystem in Tadschikistan ist stark krankenhauszentriert. Es gibt zu wenige ländliche und städtische Gesundheitseinrichtungen und diese sind schlecht ausgestattet und veraltet. Dies betrifft auch die regionalen Krankenhäuser. Es mangelt zudem an qualifizierten Familienärzt*innen, die Schwangere vor der Geburt versorgen können. Eine bessere Gesundheitsversorgung hat in den aktuellen Strategien der Regierung eine hohe Priorität. Ziel: Die tadschikische Regierung setzt ihre nationale Gesundheitsstrategie erfolgreich um, damit die medizinische Versorgung besonders von Müttern und Neugeborenen verbessert ist. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in 28 Partnerdistrikten zu fünf Themenfeldern: 1. Gesundheitsdienstleistungen verbessern Gesundheitseinrichtungen der Basisversorgung berät das Vorhaben darin, ihre Organisation sowie die medizinischen Abläufe und -prozesse, besonders in der Mutter-Kind-Versorgung, zu optimieren. 2. Überweisungssystem ausbauen Das Vorhaben berät die Regierung dabei, ein nationales Überweisungssystem nach internationalen Qualitätsstandards zu etablieren. 3. Medizinische Geräte instand halten Es schult Mitarbeitende in staatlichen Gesundheitseinrichtungen dazu, Medizintechnik effizient und effektiv einzusetzen. 4. Gesundheitsfachkräfte aus- und fortbilden Das Vorhaben unterstützt die Kompetenzen von Familienärzt*innen, Kranken- und Entbindungspfleger*innen. Durch eine gezielte Aus- und Weiterbildung können diese Fachkräfte Gesundheitsdienstleistungen anbieten, die den internationalen und nationalen Standards entsprechen. 5. Bewusstsein für Infektionsschutz erhöhen Das Vorhaben schult Gesundheitsfachkräfte, um Infektionen einzudämmen, unter anderem COVID-19.