Stärkung der Qualitätsinfrastruktur für Solarenergie im Maghreb
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201621895
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 2.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.537.072,56
- Noch verfügbar
- € 462.927,44
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.10.2016 - 30.09.2021
- Startdatum
- 01.10.2016
- Geplantes Enddatum
- 30.09.2020
- Tatsächliches Enddatum
- 30.09.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Due to the supraregional and multilevel character of the project, a political sponsor is neither at the regional nor at the national level.
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Solarenergie für Verbundnetze; Aus- und Fortbildung im Energiesektor
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die drei Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien besitzen für Solarenergie natürliche Wettbewerbsvorteile. Die Nutzung solarthermischer Anlagen ist Teil aller nationalen Programme zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Solarthermische Anlagen bieten der Bevölkerung eine umweltfreundliche und kostengünstige Versorgung mit Warmwasser und tragen so zur Sicherung der Versorgung der Region mit sauberer Energie bei. Ihr Einsatz reduziert den Verbrauch fossiler Energieträger und die Entstehung von Treibhausgasen. Mit einer dynamischen Marktentwicklung für solarthermische Anlagen gehen zudem positive Effekte für Wirtschaft und Beschäftigung einher. All diese positiven Effekte können allerdings nur realisiert werden, wenn angepasste staatliche Förderprogramme vorhanden sind und die Qualität der Anlagen durch eine entsprechende Qualitätssicherung garantiert werden kann. Die Ausbildung kompetenter Fachkräfte ist eine Voraussetzung für das Funktionieren der Qualitätssicherung. Das Fehlen einer funktionalen Qualitätsinfrastruktur (Normung, Akkreditierung, Zertifizierung, Prüfung, Kalibrierung) hingegen führt zu mangelndem Vertrauen in die Produkte und stellt ein Risiko für den Erfolg staatlicher Förderprogramme dar. Das Potential, das der zunehmende Einsatz qualitativ hochwertiger solarthermischer Anlagen für Energieversorgung, Klima- und Umweltschutz und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung bietet, wird in der Maghreb-Region aktuell nicht ausreichend genutzt.