Regionale Kooperation zur nachhaltigen Gestaltung des Bergbaus in den Andenländern (BGR-Komponente)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201622299
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Südamerika
Finanzierungsvolumen
€ 1.490.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.470.862,75
Noch verfügbar
€ 19.137,25
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
20.12.2016 - 31.03.2021
Startdatum
20.12.2016
Geplantes Enddatum
31.03.2021
Tatsächliches Enddatum
31.03.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINEM, INGEMMET, SNMPE Peru, Ministerio de Minería, SONAMI Chile, ANMM Bolivien, MERNNR, CME Ecuador, Ministerio de Minas, ANDI Kolumbien
Sektoren übergeordnet
Bodenschätze und Bergbau
Sektoren untergeordnet
Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Regional Cooperation for the Sustainable Management of Mining Resources in the Andean Countries (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Lateinamerika/2041_2016-2229-9_Andenlaender_Bergbau_II.html?nn=338482; Regionale Kooperation zur nachhaltigen Gestaltung des Bergbaus in den Andenländern (Phase II) (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Lateinamerika/2041_2016-2229-9_Andenlaender_Bergbau_II.html
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In den Ländern Chile, Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien nimmt Bergbau eine wirtschaftliche Schlüsselfunktion ein und spielt deshalb bei der Erwirtschaftung von Staatseinnahmen, die zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Länder genutzt werden, eine wichtige Rolle. Auch wenn alle 5 Länder Programme zur weiteren Entwicklung des Bergbaus haben, existieren Herausforderungen, die im Rahmen einer regionalen Kooperation untereinander gelöst werden können. Insbesondere die immer häufigeren sozialen Konflikte, die hauptsächlich auf mangelnde Achtung der Menschenrechte und deren Schutz sowie auf unüberschaubare Umweltfolgen des Bergbaus zurückgehen. Weiterhin erzeugen die nur unzureichend an der allgemeinen Entwicklung der Andenländer teilhabenden Nachbargebiete der Bergwerke zunehmend eine sehr kritische Wahrnehmung dieses Industriezweigs in der Öffentlichkeit dieser Länder. Das Vorhaben konzentriert sich auf die Stimulierung eines Technologietransfers zwischen den beteiligten Ländern und eine Innovationsförderung. Es zielt darauf ab, das technische Wissen über Lösungen im Rahmen verantwortlicher Bergbaupraxis zu systematisieren und zu verbreiten, sowie durch neue Ansätze zur Rückgewinnung von Reststoffen aus Halden, zu einer Sanierung von Bergbaualtlasten beizutragen. Das Vorhaben unterstützt Netzwerkbildung, den Aufbau einer Informationsplattform und internationalen Austausch zu den Themen Wasser- und Energieeffizienz in Bergbau und Aufbereitung, Gefährdungsabschätzung und Nutzung von Altablagerungen bzw. Nachnutzung von Bergbau-Altlastflächen sowie Verbreitung daraus hervorgegangener best practices in allen beteiligten Partnerländern. Durchführungspartner ist die UN Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL/ECLAC).