Unterstützung von Binnenflüchtlingen im Jemen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201640556
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 8.992.342,01
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.992.342,01
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.12.2016 - 31.12.2019
Startdatum
07.12.2016
Geplantes Enddatum
31.12.2019
Tatsächliches Enddatum
31.12.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
Sektoren untergeordnet
Materielle Nothilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Von-Binnenfluechtlingen-Im-Jemen-36532.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Schätzungen zufolge sind aufgrund der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen im Jemen mittlerweile rd. 2,1 Mio. Jemeniten zu Binnenvertriebenen geworden (Stand Mai 2016), rd. 120.000 haben das Land bereits verlassen. Die von den Kriegswirren geschwächten staatlichen jemenitischen Strukturen sind mit der durch Binnenflucht verursachten Verlagerung des Bedarfs an sozialen Dienstleistungen meist überfordert. Modulziel der FZ-Maßnahme ist es, den Zugang zu Basisdienstleistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Trinkwasser in den Siedlungsgebieten zu verbessern, wo dies die Gemeinden, angesichts des besonders hohen Zuzugs von Binnenvertriebenen, nicht mehr leisten können. Damit soll ein Beitrag zur Notlinderung bei Binnenvertriebenen sowie ein Beitrag zur Verbesserung der Resilienz und damit auch zur Stabilisierung der stark belasteten Aufnahmegemeinden geleistet werden (Programmziel).Das Vorhaben sieht Maßnahmen wie z.B. Wiederherstellung und Ausstattung von zerstörten Schulen und Gesundheitszentren, Angebot an Dienstleistungen zur Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und Nachsorge, Immunisierung von Kleinkindern, Aufklärungs- und Hygienekampagnen sowie Rehabilitierung von Wasserversorgungssystemen vor. Die Umsetzung der Maßnahmen verantwortet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF).