Verbesserung des Zugangs zu sozialen Basisdienstleistungen für Binnenvertriebene und lokale Bevölkerung im Jemen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201640564
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Jemen
- Finanzierungsvolumen
- € 21.550.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 17.239.810,74
- Noch verfügbar
- € 4.310.189,26
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 25.08.2016 - 31.03.2026
- Startdatum
- 25.08.2016
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2027
- Tatsächliches Enddatum
- 31.03.2026
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Kein politischer Träger
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste; Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Infrastruktur im Bereich Basisgesundheit
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Improving access to basic social services for IDPs and local population (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201640564
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg mit verheerenden Folgen: Große Teile der Infrastruktur sind beschädigt oder zerstört, die Mehrheit der Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen und Millionen Menschen fehlt ein angemessener Zugang zur Trinkwasser-, Sanitär- und Gesundheitsversorgung. Die Zahl der Binnenvertriebenen wird auf 4,8 Millionen geschätzt. Die Lokalverwaltungen der Aufnahmeregionen können kaum die Bedarfe ihrer eigenen Bevölkerung decken und somit nicht auf die zusätzlichen Erfordernisse und Bedürfnisse vulnerabler Gruppen eingehen. Darunter leidet das soziale und psychische Wohlbefinden der Bevölkerung. Ziel: Der Zugang zur Gesundheits-, Wasser- und Sanitärversorgung sowie zu sozialen Basisdienstleistungen ist für Binnenvertriebene und die lokale Bevölkerung in aufnehmenden Gemeinden verbessert. Vor allem die Bedarfe benachteiligter Gruppen sind berücksichtigt. Vorgehensweise: Seit 2025 verbessert das Projekt die Grundversorgung in den südlichen Regionen von Taiz, Aden und Hadramout. Dabei stehen die Bedürfnisse von Binnenvertriebenen, Menschen mit Behinderungen, Frauen, Kindern und anderen benachteiligten Gruppen im Fokus. Das Projekt konzentriert sich auf eine inklusive und gendersensible Umsetzung und verfolgt diese Schwerpunkte: - Es verbessert die Resilienz der Zielbevölkerung. - Es unterstützt Gesundheitsdienstleister systematisch, um dem Mangel an qualifiziertem Personal und der Zerstörung von Einrichtungen entgegenzuwirken. - Es fördert Gesundheitstrainings zur Vorbeugung und Kontrolle von Infektionen und zur Geburtshilfe, verbessert Sanitärsysteme und die Trinkwasserversorgung und gestaltet diese barrierefrei und inklusiv. - Es verbessert das Hygienebewusstsein der Bevölkerung und baut Management- und Verwaltungskompetenzen der lokalen Behörden in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene auf. - Es bietet psychosoziale Dienstleistungen vor allem für Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen an.