Employment and Skills Developement Programme (Beschäftigungsförderung)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201640689
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Türkei
Finanzierungsvolumen
€ 8.800.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.800.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
08.06.2016 - 31.12.2022
Startdatum
08.06.2016
Geplantes Enddatum
31.12.2022
Tatsächliches Enddatum
31.12.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME (UNDP)
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Employment-And-Skills-Developement-Programme-Beschaeftigungsfoerderung-37906.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Ziel der SI-Maßnahme ist die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten für syrische Geflüchtete (Syrians under Temporary Protection) in der Türkei und benachteiligte, türkische Staatsbürger in den Aufnahmegemeinden. Dies erfolgt zum einen über einen institutionellen Kapazitätsaufbau der türkischen Arbeitsmarktagentur ISKUR sowie über den Ausbau von ISKUR-Service-Zentren in 16 Provinzen (Hatay, Gaziantep, Sanliurfa, Kilis, Istanbul). Dadurch wird ein Beitrag zur Verbesserung der Vermittlung von SuTP in den formellen Arbeitsmarkt geleistet.Zum anderen erfolgt Beschäftigungsförderung über sog. SME-Capability Center, in denen Beratungsleistungen und Trainingsprogramme für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) angeboten werden, um deren Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität nachhaltig zu stärken. Dadurch soll ein Beitrag zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, vor allem für SuTP, im formellen Sektor geleistet werden. Neben einem bereits bestehenden SME-Capability Center in Ankara werden gemeinsam mit den türkischen Regierungsstellen und lokalen Handelskammern zwei weitere Zentren in den Städten Konya und Kayseri eingerichtet. Über den deutschen Beitrag werden Digitalisierungskomponenten für die Zentren finanziert.Durch verbesserte Perspektiven, sowohl für syrische Flüchtlinge als auch für die lokale türkische Bevölkerung, soll ein Beitrag zur Stabilisierung vom Flüchtlingszuzug am stärksten betroffenen türkischen Provinzen, zur langfristig verbesserten Resilienz lokaler Gemeinden und zur Beschäftigung geleistet werden.Die Projektumsetzung erfolgt über das United Nations Development Program (UNDP) in enger Abstimmung mit der türkischen Regierung, der nationalen Arbeitsagentur (ISKUR), dem Ministry of Industry and Technology (MoIT), den lokalen Behörden und lokalen Industrie- und Handelskammern