Psychosoziale Unterstützung und Traumaarbeit

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201640721
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 8.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.272.005,33
Noch verfügbar
€ 227.994,67
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2017 - 31.03.2026
Startdatum
01.01.2017
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
31.03.2026
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Health (Jordanien)
Sektoren übergeordnet
Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Psychosocial Support and Trauma Work in Jordan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201640721; Psychosoziale Unterstützung und Traumaarbeit (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201640721
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Jordanien beherbergt viele Geflüchtete, einschließlich 638.760 registrierter Personen aus Syrien. Hiervon leben 81 Prozent außerhalb von Flüchtlingslagern. Dies stellt hohe Anforderungen an die Infrastruktur des Landes, insbesondere das Gesundheitssystem. Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Menschen – sowohl Geflüchtete als auch Mitglieder der Aufnahmegemeinden – unter Stress, Angst oder Traumata leiden. Daher ist es wichtig, psychosoziale Unterstützung (PSS) auszubauen, um ihre psychische Gesundheit sowie ihr soziales Wohlbefinden zu verbessern. Ziel: Eine grundlegende psychosoziale Unterstützung ist erfolgreich als Bestandteil der öffentlichen Gesundheitsversorgung in Jordanien etabliert Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet eng mit dem jordanischen Gesundheitsministerium, gemeindebasierten Organisationen sowie Universitäten zusammen. Gemeinsam setzen sie folgende Maßnahmen um: • entwickeln Schulungsprogramme, um PSS in die öffentlichen Gesundheitsdienstleistungen zu integrieren, insbesondere für Frauen mit Gewalterfahrung und Schulkinder, • unterstützen bestehende Anbieter wie den International Medical Corps dabei, ihre Dienstleistungen auszubauen und zu verbessern, • erarbeiten Richtlinien zur Personalfürsorge, richten ein Zentrum für Personalfürsorge sowie Selbstfürsorge ein und schulen das Personal im Stressmanagement, • gestalten eine Gesundheitseinrichtung barrierefrei und verbessern Räume für Personalfürsorge in weiteren Einrichtungen, • befähigen gemeindebasierte Organisationen, traumagestützte und gendersensible PSS anzubieten, • führen Kurse zur PSS im Kontext geflüchteter Menschen an Universitäten ein, • organisieren Dialogtreffen, um den Austausch von Best Practices zwischen Beteiligten zu fördern, • fördern Gemeindeinitiativen, die gruppenbasierte PSS, Peer-Unterstützung, PSS von Menschen mit Behinderung sowie die Nachhaltigkeit von PSS-Leistungen verbessern.