Beschäftigungsförderung durch arbeitsintensive Infrastrukturmaßnahmen, ILO / UNDP

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201640788
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Libanon
Finanzierungsvolumen
€ 4.145.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.145.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
19.12.2016 - 30.12.2021
Startdatum
19.12.2016
Geplantes Enddatum
30.12.2021
Tatsächliches Enddatum
30.12.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
INT. LABOUR ORGANIZATION REGIONAL OFFICE FOR THE ARAB S
Sektoren übergeordnet
Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Beschaeftigungsfoerderung-Durch-Arbeitsintensive-Infrastrukturmassnahmen-Ilo---Undp-38534.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Der hohe Zustrom beeinträchtigt nicht nur die Perspektiven der Flüchtlinge, sondern auch die sozioökonomische Situation des Libanon.Ziel der FZ-Maßnahme ist es, kurz- und mittelfristige Einkommensmöglichkeiten für syrische Flüchtlinge und libanesische Aufnahmegemeinden zu schaffen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen daher Maßnahmen zur Rehabilitierung und Verbesserung von Infrastruktur. Das Vorhaben wird durch die International Labor Organization (ILO) und das United Nations Development Programme (UNDP) umgesetzt. Die Aktivtäten konzentrieren sich auf die bedürftigsten Gemeinden der Gouvernements Bekaa, Nord-Libanon und Mount Lebanon. Die Infrastrukturmaßnahmen werden mit Fortbildungen ergänzt, um u.a. Baufirmen Umsetzungsmodalitäten zu vermitteln, die Beschäftigungswirkungen steigern, und die Kapazitäten öffentlicher Institutionen zu stärken. Insbesondere das Arbeitsministerium soll strukturell gestärkt werden, um Arbeitsgenehmigungen für syrische Flüchtlinge schnell und transparent zu erteilen. Das Vorhaben ist in zwei Phasen gegliedert: In Phase I des Vorhabens (EUR 4,145 Mio.) werden die Projektstrukturen sowie die notwendigen Prozesse bei Arbeitsministerium und Sozialministerium etabliert, bspw. zur Erteilung bei Arbeitsgenehmigungen. Darauf aufsetzend werden in Phase I erste Infrastrukturarbeiten durchgeführt. In Phase II können die Infrastrukturarbeiten auf Basis der in Phase I angelegten Projektstruktur ausgeweitet und damit voraussichtlich Beschäftigungseffekte in substantiellem Umfang erzielt werden.