Beschäftigungsförderung durch arbeitsintensive Infrastrukturmaßnahmen, ILO/ UNDP, Phase II (VPT)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201640911
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 7.793.983,31
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.793.983,31
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 19.12.2016 - 30.12.2021
- Startdatum
- 19.12.2016
- Geplantes Enddatum
- 30.12.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 30.12.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INT. LABOUR ORGANIZATION REGIONAL OFFICE FOR THE ARAB S
- Sektoren übergeordnet
- Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Beschaeftigungsfoerderung-Durch-Arbeitsintensive-Infrastrukturmassnahmen-Ilo--Undp-Phase-Ii-Vpt-39294.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der andauernde Bürgerkrieg in Syrien hat massive Fluchtbewegungen in die Nachbarländer verursacht. Der hohe Zustrom beeinträchtigt nicht nur die Perspektiven der Flüchtlinge, sondern auch die sozioökonomische Situation des Libanon.Ziel der FZ-Maßnahme ist es, kurz- und mittelfristige Einkommensmöglichkeiten für syrische Flüchtlinge und libanesische Aufnahmegemeinden zu schaffen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen daher Maßnahmen zur Rehabilitierung und Verbesserung von Infrastruktur. Das Vorhaben wird durch die International Labor Organization (ILO) und das United Nations Development Programme (UNDP) umgesetzt. Die Aktivtäten konzentrieren sich auf die bedürftigsten Gemeinden der Gouvernements Bekaa, Nord-Libanon und Mount Lebanon. Die Infrastrukturmaßnahmen werden mit Fortbildungen ergänzt, um u.a. Baufirmen Umsetzungsmodalitäten zu vermitteln, die Beschäftigungswirkungen steigern, und die Kapazitäten öffentlicher Institutionen zu stärken. Insbesondere das Arbeitsministerium soll strukturell gestärkt werden, um Arbeitsgenehmigungen für syrische Flüchtlinge schnell und transparent zu erteilen. Das Vorhaben ist in zwei Phasen gegliedert: In Phase I des Vorhabens (EUR 4,145 Mio.) werden die Projektstrukturen sowie die notwendigen Prozesse bei Arbeitsministerium und Sozialministerium etabliert, bspw. zur Erteilung bei Arbeitsgenehmigungen. Darauf aufsetzend werden in Phase I erste Infrastrukturarbeiten durchgeführt. In Phase II können die Infrastrukturarbeiten auf Basis der in Phase I angelegten Projektstruktur ausgeweitet und damit voraussichtlich Beschäftigungseffekte in substantiellem Umfang erzielt werden.