Deutscher Beitrag zu EU-Treuhandfonds für den kolumbianischen Friedensprozess
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201665280
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Kolumbien
- Finanzierungsvolumen
- € 3.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 22.12.2016 - 27.06.2018
- Startdatum
- 22.12.2016
- Geplantes Enddatum
- 27.06.2018
- Tatsächliches Enddatum
- 27.06.2018
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- EUROPEAN UNION TRUST FUND FOR COLOMBIA
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Deutscher-Beitrag-Zu-Eu-Treuhandfonds-Fuer-Den-Kolumbianischen-Friedensprozess-36876.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der EU Treuhandfond für Kolumbien (EUTF) wird von der EU und einigen ihrer Mitgliedsländer finanziert und ist grundsätzlich für weitere Geber offen. Der Fonds hat zum Ziel, die kolumbianische Regierung bei der Finanzierung der Implementierung ausgewählter Bereiche des Friedensabkommens mit der Guerillabewegung FARC zu unterstützen und die kolumbianische Bevölkerung dabei zu unterstützen, die negativen Folgen des über 50 Jahre anhaltenden bewaffneten Konflikts zu überwinden.Zielgruppe der FZ-Maßnahme ist vor allem die ländliche Bevölkerung Kolumbiens. Das Vorhaben ist mit dem Abschluss des Friedensabkommens im November 2016 in Kraft getreten und bis Ende 2020 terminiert. Gründungsmitglieder des Treuhandfonds sind die EU-Kommission, Deutschland, Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Portugal, Slowakei, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreich. Das Gründungsabkommen wurde am 12.12.2016 unterzeichnet. Durch den FZ-Beitrag von 3 Mio. EUR, der mittlerweile vollständig eingezahlt wurde, hat die deutsche Seite ein eigenes Stimmrecht erworben. Die effektiven Einzahlungen aller Mitglieder in den Fonds haben Ende 2017 knapp ein Drittel der Zusagen (pledges) erreicht. Nach einem zunächst relativ zeitaufwendigen Konstituierungsprozess konnte der Treuhandfonds im Berichtszeitraum seine Arbeit mit der Verabschiedung der ersten konkreten Einzelprojekte in den ehemaligen Konfliktregionen aufnehmen. Erste Auszahlungen an die projektdurchführenden Organisationen wurden geleistet, eine TZ-Fazilität konnte im November 2017 ihre Arbeit beginnen. Der Fonds hat im Februar 2018 seinen ersten Jahresbericht vorgelegt.