Reduktion von Mangelernährung durch Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in ländlichen Gebieten in Sambia

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201667336
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Sambia
Finanzierungsvolumen
€ 32.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 32.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
18.12.2019 - 28.02.2028 (geplant)
Startdatum
18.12.2019
Geplantes Enddatum
28.02.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Basisgesundheitsdienste; Bekämpfung von Infektionskrankheiten; Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Reduktion-Von-Mangelernaehrung-Durch-Verbesserung-Der-Wasser--Und-Sanitaerversorgung-In-Laendlichen-Gebieten-In-Sambia-36160.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben wird aus Mitteln des BMZ finanziert und durch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations Chidrens Fund, UNICEF) umgesetzt. Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der Wasser-, Sanitär- und Hygienedienstleistungen für die überwiegend arme und mangelernährte ländliche Bevölkerung in sechs Distrikten in der Luapula Provinz in Sambia. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und angemessenen Sanitäreinrichtungen, verbunden mit einer angemessenen Hygiene, sind zentrale Faktoren für die Reduktion von Mangelernährung, Kindermorbidität/-mortalität (insbes. aufgrund von Magen-Darm Infektionen) und tragen insgesamt zur Vermeidung von wasserinduzierten Krankheiten bei. Darüber hinaus leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Verringerung der Belastung von Frauen und Mädchen durch die Wassergewinnung sowie zur Grundbildung und Gleichstellung der Geschlechter. Neben der Bedeutung für die Zielerreichung des Vereinte Nationen (UN) Sustainable Development Goals (SDG) 6 leistet das Vorhaben übergreifend einen Beitrag zur Armutsminderung (SDG 1), Geschlechtergleichheit (SDG 5) und Ernährungssicherung (SDG 2). Durch den Bau der Wasser- und Sanitärinfrastruktur werden im Rahmen des Vorhabens rund 200.000 arme Menschen einen verbesserten Zugang zu einer sicheren Trinkwasser- und rund 100.000 zu einer angemessenen Sanitärversorgung erhalten. Eine Sensibilisierungskampagne soll zur Bewusstseinsförderung beitragen und ein hygienebewusstes Handeln fördern. Zudem soll die Wasser- und Sanitärinfrastruktur für 50 Schulen und 20 Gesundheitszentren verbessert werden. Das Vorhaben wird durch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) durchgeführt. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 8 Mio. EUR sowie 24 Mio. EUR im Rahmen von Aufstockungen, die vollständig aus BMZ-Mitteln finanziert werden.Zur Prävention und Bekämpfung der Covid-19-Pandemie wurde das Vorhaben um eine Covid-19-Komponente ergänzt, die landesweit wirkt.