LBN TAHIL-Fazilität für Stabilisierung und Entwicklung II (Libanon non-formale Bildung)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201668037
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 07.11.2016 - 31.12.2023
- Startdatum
- 07.11.2016
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- NORWEGIAN REFUGEE COUNCIL NRC LEBANON FLYKTNINGHJELP
- Sektoren übergeordnet
- Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Lbn-Tahil-Fazilitaet-Fuer-Stabilisierung-Und-Entwicklung-Ii-Libanon-Non-Formale-Bildung-36514.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Als Bestandteil der Fazilität für Stabilisierung und Übergang (TAHIL) soll ein Projekt zur Förderung non-formaler Bildung im Libanon umgesetzt werden. Ziel dieses Vorhabens ist es, besonders vulnerablen Kindern und Jugendlichen, die bislang keinen Zugang zum formalen Bildungssystem oder anderen informellen Förderangeboten haben, mit auf den individuellen Nachholbedarf ausgerichteten non-formalen Bildungsangeboten Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Die Mehrheit der geförderten Kinder und Jugendlichen sollen anschließend in das formale Schulsystem integriert sein bzw. anhand der erworbenen Kenntnisse ihre Alltagssituation verbessert meistern können (Modulziel). Hiermit soll ein Beitrag zur Stabilisierung der Lebensumstände der syrischen Flüchtlingskinder und Jugendlichen sowie bedürftigen libanesischen Kindern geleistet und damit auch deren Vulnerabilität reduziert werden (Übergeordnetes Entwicklungspolitisches Ziel). Ferner wird das lokale Konfliktpotential zwischen Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden um Zugang zu sozialen Dienstleistungen reduziert.Das FZ-Vorhaben richtet sich an sämtliche Altersgruppen zwischen 5 und 24 Jahren und umfasst folgende zentrale Komponenten: (1) Vorschulklassen zur Vorbereitung auf die Einschulung in das formale System für 5 bis 6-jährige Kinder, (2) Kurse zur Förderung von Grundfertigkeiten im Schreiben und Rechnen für 6 bis 14-jährige und (3) Sekundarschulförderung bzw. Vermittlung beruflicher Grundkenntnisse für ältere Schüler (15-24 Jahre). Ergänzend dazu sind kleinere Renovierungen des Lehrbereichs, Transport-Unterstützung zu den Unterrichtsräumen sowie flankierende Rechtsberatung der betroffenen Flüchtlingsfamilien vorgesehen.Die direkte Zielgruppeumfasst insgesamt rd. 11.000 Kinder und Jugendliche, die bisher nicht in das formale Schulsystem integriert sind. Die Maßnahmen sollen in Regierungsbezirken der Bekaa-Ebene, Nord- und Südlibanon umgesetzt werden. In der Bekaa-Ebene und im Nordlibanon ist die Anzahl der Flüchtlinge als auch der Libanesen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, besonders hoch. Ferner profitieren ca. 16.200 Schülerinnen und Schüler von einem verbesserten Lernumfeld durch die punktuellen Rehabilitierungen von Schulgebäuden.Die Gesamtkosten betragen 10 Mio. EUR und sollen vollständig aus dem deutschen FZ-Beitrag finanziert werden. Die Umsetzungsdauer erstreckt sich über 3 Schuljahre. Mit dem Vorratsprüfungsteil in Höhe von weiteren 10 Mio. EUR kann eine zeitliche Weiterführung des Vorhabens innerhalb der Zielregion sowie eine Ausweitung auf andere betroffene Regionen des Landes finanziert werden.