Reproduktive- und Familiengesundheit II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201668219
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Guinea
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.100.601,18
Noch verfügbar
€ 11.899.398,82
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
25.11.2022 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
25.11.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK GUINEA
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Reproduktive--Und-Familiengesundheit-Ii-34609.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Programm Förderung der reproduktiven und Familiengesundheit in Guinea knüpft an das langjährige Engagement der FZ im Sektor an. Die Ausbreitung der Ebola-Epidemie in Guinea hat die Schwächen des guineischen Gesundheitswesens offengelegt und weiter verschärft. Zu dessen Kernproblemen zählen ein desolater Zustand der Infrastruktur, eine chronische Unterfinanzierung v.a. der peripheren Gesundheitseinrichtungen, sowie ein Mangel an qualifiziertem Personal. Dies äußert sich in einem schlechten Gesundheitszustand der Bevölkerung, insbesondere im Bereich der reproduktiven Gesundheit. Ziel des Vorhabens ist es, das Angebot an und die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit in den Programmregionen zu erhöhen und damit die Gesundheit von Müttern und Neugeborenen in den Programmregionen zu verbessern. Zielgruppe des Vorhabens ist die guineische Bevölkerung in den Programmregionen mit Fokus auf Frauen im gebärfähigen Alter und Neugeborenen.Das Programm besteht aus drei Komponenten: der Rehabilitierung, Erweiterung und Ausstattung von peripheren Gesundheitseinrichtungen (Infrastrukturkomponente, Komponente 1), einem leistungsbasierten Finanzierungsmechanismus für die Erstattung von Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit (Erstattungsfonds, Komponente 2), gezielten Sensibilisierungs- und Kommunikationsmaßnahmen zur Steigerung der Nachfrage nach Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit (Komponente 3). Aus der vorliegenden Phase II des Vorhabens sollen in den bestehenden Projektregionen Kindia und Boké hauptsächlich Komponente 1 (Infrastruktur und Ausstattung) unter Berücksichtigung zusätzlicher Standorte sowie die Fortführung der Maßnahmen von Komponente 3 (Sensibilisierung und Kommunikation) finanziert werden. Komponente II wird nicht weitergeführt. Es steht für diese Phase II ein Finanzierungsvolumen von 15 Mio. EUR zur Verfügung und die Umsetzung dieser Phase ist auf vier Jahre angesetzt.