Impfprogrammförderung in der ostafrikan. Gemeinschaft (EAC) in Zusammenarbeit mit GAVI Alliance, Phase IV

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201668243
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 30.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 30.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
06.12.2016 - 22.10.2018
Startdatum
06.12.2016
Geplantes Enddatum
22.10.2018
Tatsächliches Enddatum
22.10.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
EAST AFRICAN COMMUNITY
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von Infektionskrankheiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Impfprogrammfoerderung-In-Der-Ostafrikan-Gemeinschaft-Eac-In-Zusammenarbeit-Mit-Gavi-Alliance-Phase-Iv-34087.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Bei dem geprüften Vorhaben handelt es sich um eine Fortsetzung der Bilateralen Beistellung für die globale Impfallianz Gavi. Das bewährte Projektkonzept zur Förderung der Routineimpfung in der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft (EAC), das in Kooperation mit Gavi durchgeführt wird, soll in einer vierten Phase fortgesetzt werden.Ziel des Vorhabens ist es, zur Reduzierung der Kindersterblichkeit in der EAC beizutragen. Erfreulicherweise wurde in drei der bisher fünf geförderten EAC Staaten (Ruanda, Tansania und Uganda) das Millennium Entwicklungsziel 4 (MDG 4), die Kindersterblichkeit seit 1990 um 2/3 zu reduzieren, erreicht. Neben Kenia und Burundi hat auch der Südsudan, welcher im März 2016 als sechstes Mitglied der EAC beigetreten ist und bisher keine FZ-Finanzierung erhalten hat, dieses Ziel nicht erreicht. Absicht des Vorhabens ist es, zur Absicherung der Erfolge beizutragen und diese auf die gesamte EAC auszuweiten. Daher wird in dieser Finanzierung auf weitere Impfstoffe (Masern zweite Dosis), Gelbfieber- und HPV (Human Papillom Virus) - Impfstoff ausgeweitet. Somit trägt das Vorhaben auch zum im September 2015 beschlossenen nachhaltigen Entwicklungsziel 3 (SDG 3), den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden der Bevölkerung zu stärken und zu verbessern, bei. Konkret sollen durch Impfungen schwere Atemwegs- und Durchfallerkrankungen vermieden werden, die noch immer zu den Haupttodesursachen von Kindern in der EAC zählen. Auch Masern und Gelbfieber führen in schweren Verläufen zum Todesfall und belasten die Kindergesundheit. Die HPV-Impfung schützt vor allem junge Mädchen ein Leben lang vor einem Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs. Da die Krankheitslast in armen Bevölkerungsgruppen besonders hoch ist, profitieren insbesondere arme Familien von der Maßnahme. Die Reduzierung der Krankheitsfälle führt zur Entlastung der Haushalte (insbesondere der Mütter) und der Gesundheitssysteme.Das Vorhaben wird in Kooperation mit Gavi durchgeführt und unterstützt die nationalen Impfprogramme (Expanded Programmes of Immunization, EPI). Die Impfstoffe werden demnach über die Beschaffungsmechanismen von Gavi und UNICEF beschafft und im Rahmen der nationalen Impfprogramme in öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen an die Hauptzielgruppe, Neugeborene (bis zu einem Lebensjahr) und einer Nebenzielgruppe, der v.a. ältere Kinder und junge Mädchen angehören, verimpft, wobei der Gelbfieberimpfstoff in endemischen Gebieten grundsätzlich an die ganze Bevölkerung verimpft wird. Die Umsetzung des Vorhabens über die EAC bietet den entscheidenden Vorteil einer regionalen Plattform mit großem Engagement zur Koordinierung und gegenseitigen Stärkung der Impfprogramme der EAC Staaten.Für das vorgeschlagene FZ-Vorhaben sind für 2016 FZ-Haushaltsmittel in Höhe von EUR 30 Mio. vorgesehen sowie eine Vorratsprüfung (VPT) in Höhe von 60 Mio. EUR für 2017-18.