Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung für syrische Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden V

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201668300
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 32.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.313.807,36
Noch verfügbar
€ 16.686.192,64
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
31.07.2017 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
31.07.2017
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
HASCHEMITISCHES KOENIGREICH VON JORDANIEN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Trinkwasserversorgung-Und-Abwasserentsorgung-Fuer-Syrische-Fluechtlinge-Und-Aufnehmende-Gemeinden-V-34557.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt ist Bestandteil des Vorhabens Improved access to water distribution performance and related sewerage disposal in Irbid Governorate for host communities and Syrian refugees, das mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von voraussichtlich 152 Mio. EUR gemeinsam durch die französische Agence Francaise de developpement (AFD), EU und Deutschland im Rahmen der Mutual Reliance Initiative (MRI) finanziert werden soll. Der deutsche Finanzierunganteil in Höhe von 80 Mio. EUR umfasst eine Zuschusskomponente von 40 Mio. EUR sowie eine Darlehenskomponente in Höhe von 40 Mio. EUR. Die Darlehenskomponente wird aus Mitteln der Vorhaben Wasserressourcen Management Programme III (BMZ Nr. 2012.66.725) und Wasserressourcen Management Programme IV (BMZ Nr. 2014.67.869) finanziert. Die AFD hat bereits 40 Mio. EUR Zuschussmittel über den Regional Trust Fund in Response to the Syrian Crisis (MADAD) der EU und die Neighbourhood Investment Facility (NIF) der EU für das Vorhaben eingeworben und wird selbst ein konzessionäres Darlehen in Höhe von 32 Mio. EUR bereitstellen. Im Rahmen des Vorhabens sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserverteilung sowie Abwasserentsorgung in den nördlichen Gouvernoraten Jordaniens finanziert werden. Zudem werden Maßnahmen zur Stärkung der technischen Kapazitäten des regionalen Versorgers Yarmouk Water Company (YWC) finanziert, welche auf Wartung und Erhalt der finanzierten Infrastruktur abzielen. Eine weitere Projektkomponente umfasst den breitenwirksamen, stark armuts- und flüchtlingsorientierten Ausbau des Zugangs zur Wasserver- und Abwasserentsorgung. Die Zielgruppe besteht sowohl aus syrischen Flüchtlingen als auch der einheimischen Bevölkerung in der Projektregion. Mit der Vorhaben soll die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung der einheimischen Bevölkerung und der Flüchtlinge im Norden Jordaniens verbessert, Konflikten vorgebeugt sowie ein Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Anpassung an den Klimawandel geleistet werden.