REDD Early Movers (REM) Kolumbien II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201668375
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kolumbien
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 17.950.000,00
- Noch verfügbar
- € 2.050.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 22.12.2020 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 22.12.2020
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK KOLUMBIEN
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Redd-Early-Movers-Rem-Kolumbien-Ii-38021.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Kolumbien ist seit 2015 Teil des REDD Early Movers (REM) Programms und erhält Zuschüsse gegen vermiedene Entwaldung im Einklang mit dem REDD+ Mechanismus der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC). Seit Abschluss des Friedensabkommens 2016 haben sich im Land die Rahmenbedingungen für den Schutz der Wälder verschlechtert. Durch die ansteigende Entwaldung sind nicht nur die Waldökosysteme und die dort lebende Bevölkerung stark bedroht, auch Zahlungen für Emissionsminderungen waren nicht mehr möglich. Im Dezember 2019 hat sich die Regierung Kolumbiens erneut zu ehrgeizigen Zielen bei der Minderung von Treibhausgasemissionen aus Entwaldung verpflichtet (Joint Declaration of Intent). Mit dem Vorhaben soll Kolumbiens Regierung beim Waldschutz und der nachhaltigen Entwicklung Amazoniens unterstützt werden.Ziel des Vorhabens ist es, klimaschädliche Treibhausgasemissionen aus der Entwaldung in Kolumbien zu vermindern sowie die Voraussetzungen für die Reduzierung der Entwaldung in Kolumbien zu verbessern.Auf der Wirkungsebene vergütet das Vorhaben messbare Erfolge bei der Verbesserung der Forstpolitik sowie bei Schutz und nachhaltiger Nutzung des Amazonasregenwalds. Auf der Output-Ebene wird durch die Investition der Mittel über ein sozial gerechtes Verteilungssystem (Benefit-Sharing) ein Beitrag zur ländlichen Entwicklung und zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerungsgruppen in der kolumbianischen Amazonasregion geleistet.Zielgruppe sind die Bevölkerungsgruppen in Amazonien, die direkt und indirekt vom Wald abhängig sind und somit von dessen Fortbestand durch Schutz und nachhaltige Nutzung profitieren. Dazu gehören neben Kleinbauern insbesondere indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften. Daneben stärkt das Vorhaben die Managementkapazitäten des Umweltministeriums und der regionalen Umweltverwaltungen CAR in Amazonien.Das Vorhabens trägt zu den Nachhaltigkeitszielen Klimawandel (SDG 13) und Landökosysteme (SDG 15) bei.