Programm reproduktive Gesundheit

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201668821
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Malawi
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
02.01.2018 - 31.03.2022
Startdatum
02.01.2018
Geplantes Enddatum
31.03.2022
Tatsächliches Enddatum
31.03.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF FINANCE
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Reproduktive-Gesundheit-39456.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben stellt eine Fortführung der FZ-Module Stärkung von Public Private Partnerships zur Förderung reproduktiver Gesundheit I und II dar (BMZ-Nr. 2011 65 679 und 2014 68 602). Ziel des Vorhabens ist es, den Zugang zu qualitativ hochwertigen Informationen, Produkten und Dienstleistungen im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR) in den Projektdistrikten zu verbessern und die informierte Nachfrage nach SRGR-Produkten und Dienstleistungen zu erhöhen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf einem besseren kulturell und sozial angepassten Zugang zu und einer nachhaltigen Verhaltensänderung in Bezug auf SRGR bei Jugendlichen und ländlichen Bevölkerungsgruppen. Mit den zur Verfügung stehenden FZ-Mitteln von insgesamt EUR 10,0 Mio. werden sich die im Rahmen des Vorhabens finanzierten Aktivitäten über eine Gesamtlaufzeit von 3 Jahren auf acht Distrikte fokussieren. Darüber hinaus ist eine Vorratsprüfung für eine mögliche Folgephase des Vorhabens mit einem FZ-Volumen von bis zu EUR 30,0 Mio. enthalten.Als durchführende Stelle soll, wie bereits in den ersten beiden Phasen des Vorhabens, ein Konsortium von Nicht-Regierungsorganisationen (NROs) unter der Leitung von Population Services International (PSI), unter der Voraussetzung der Vorlage eines inhaltlich und finanziell akzeptablen Angebots, durch das malawische Gesundheitsministerium beauftragt werden. PSI wird dafür den malawischen IPPF Ableger Family Planning Association of Malawi (FPAM), die von norwegischen und dänischen Kirchen unterstützte ACT Alliance sowie die amerikanische NRO PACT, in Unterauftrag nehmen.Insgesamt sollen mehr als 1 Mio. Menschen durch das Vorhaben erreicht werden. Dabei umfassen die Zielgruppen insbesondere Jugendliche (10-24 Jahre) in ländlichen Gebieten Malawis sowie Männer und Frauen im reproduktiven Alter (15-49 Jahre). Das Vorhaben ist Teil des EZ-Programms zur Unterstützung des Gesundheitssektors in Malawi, steht im Einklang mit der nationalen Gesundheitsstrategie und leistet einen Beitrag zu den malawischen Zielen des Londoner Gipfels zur Familienplanung aus dem Jahr 2012 sowie zur BMZ-Initiative Selbstbestimmte Familienplanung und Müttergesundheit.