Rehabilitierung des Wasserkraftwerks Ruzizi II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201668912
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 32.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 104.956,52
Noch verfügbar
€ 32.395.043,48
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
05.12.2022 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
05.12.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
CEPGL COMMUNAUTE ECONOMIQUE DES PAYS DES GRANDS LACS
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
Sektoren untergeordnet
Wasserkraftwerke
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Rehabilitierung-Des-Wasserkraftwerks-Ruzizi-Ii-37789.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In der Region der Großen Seen (Ruanda, Burundi, Demokratische Republik Kongo) liegt am Ruzizi-Fluss das seit 1989 betriebene Wasserkraftwerk Ruzizi II mit einer Erzeugungskapazität von bis zu 43,8 MW. Das Wasserkraftwerk produziert einen Großteil des in der Region verfügbaren Stroms, wurde jedoch seit Inbetriebnahme noch nicht grundlegend gewartet. Für die kommenden Jahre ist daher mit vermehrten Betriebsproblemen und kontinuierlich sinkender Stromproduktion zu rechnen, wenn keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden.Vor diesem Hintergrund umfasst das Vorhaben die technische Rehabilitierung des Wasserkraftwerks Ruzizi II mit dem Ziel, dessen Stromerzeugungskapazität dauerhaft sicherzustellen und somit die Qualität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region der Großen Seen zu verbessern.Gleichzeitig werden im Rahmen des Vorhabens umfassende Reformen des Projektträgers und Betreibers des Wasserkraftwerks, der Société Internationale dElectricité des Pays des Grands Lacs (SINELAC) umgesetzt, um bestehenden institutionellen und finanziellen Herausforderungen zu begegnen. Zur Zielgruppe des Vorhabens zählen alle gegenwärtigen und zukünftigen Stromkunden (private Haushalte, öffentliche Institutionen und Unternehmen) in der Region der Großen Seen, die von einer verbesserten Stromversorgung im Verbundnetz profitieren.