Regionalprogramm Palästinensische Flüchtlinge Nahost (REPAC VII)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201669118
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 13.12.2017 - 21.12.2021
- Startdatum
- 13.12.2017
- Geplantes Enddatum
- 21.12.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 21.12.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS RELIEF AND WORK S AGENCY FOR PALESTINE REFUGEE
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionalprogramm-Palaestinensische-Fluechtlinge-Nahost-Repac-Vii-36174.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
In Folge des israelisch-arabischen Kriegs von 1948 wurde UNRWA mit der Grundversorgung der palästinensischen Flüchtlinge mandatiert. In Anbetracht der politisch ungelösten Flüchtlingsfrage ist UNRWA weiterhin für die schulische Grundbildung von mehr als 263.000 Schülerinnen und Schülern in Gaza zuständig. Allein im Schuljahr 2016/2017 ist die Schülerzahl an diesen Schulen um 13.000 gestiegen. Für das Schuljahr 2017/2018 rechnet UNRWA erneut mit etwa 10.000 weiteren Schülerinnen und Schülern. Der kontinuierliche Anstieg der Schülerzahlen führt zu einer erheblichen Überlastung der verfügbaren Schulinfrastruktur, insbesondere dadurch, dass UNRWA - auch aufgrund der israelischen Blockade des Gazastreifens - über Jahre hinweg die Schulinfrastruktur nicht erweitern konnte. Die Überbelegung und entsprechende Maßnahmen wie der Zweischichtbetrieb beeinträchtigen im erheblichen Maße die Durchführung eines ordnungsgemäßen Unterrichts und damit die Bildungschancen der palästinensischen Flüchtlingskinder. Im Rahmen des Vorhabens wurde eine 35 Jahre alte Mädchenschule in AI Daraj, Gaza-Stadt, abgerissen und für 3.780 Schulplätze im Zweischichtbetrieb komplett neugebaut und ausgestattet. Zudem wurde in einer anderen koedukativen Schule in Khan Younis im Bezirk AI Fakhari ein neuer Gebäudeabschnitt mit weiteren 810 Unterrichtsplätze finanziert, sodass dort nun insgesamt 2.750 Plätze im Zweischichtbetrieb zur Verfügung stehen. Das übergeordnete entwicklungspolitische Ziel der FZ-Maßnahme war die sichtbare Verbesserung der Lebensbedingungen der durch die anhaltenden Krisen betroffenen Bevölkerung in und um palästinensische Flüchtlingslager im Gazastreifen.