Regional Liquidity Support Facility (BM)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201670389
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 1.300.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.300.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 20.07.2017 - 30.06.2037 (geplant)
- Startdatum
- 20.07.2017
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2037
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- AFRICAN TRADE INSURANCE AGENCY
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Regional Liquidity Support Facility (RLSF) sichert kurzfristige Zahlungsrisiken für private erneuerbare Energien Projekte (Renewable Energy Independent Power Producers, RE-IPPs) ab. Die RLSF adressiert somit ein zentrales Problem in der Finanzierung dieser RE-IPPs: Die RE-IPPs schließen mit den - in der Regel staatlichen - Stromversorgern Stromabnahmeverträge ab, normalerweise für einen Zeitraum von 20 Jahren. Für diesen Zeitraum sichert dieser Vertrag die Abnahme des Stroms zu festen Tarifen und beschert dem Projekt damit vorhersehbare Ein-nahmen, die die Voraussetzung für die Finanzierung des Projekts durch Investoren sind. Die staatlichen Stromversorger stellen für viele Investoren jedoch ein hohes politisches und wirtschaftliches Risiko dar. Die Investoren der RE-IPPs verlangen daher langfristige Garantien kombiniert mit einer kurzfristigen Liquiditätsunterstützung (liquidity support), die die Zahlungsverpflichtungen der Stromversorger absichern. Viele RE-IPPs auf dem afrikanischen Kontinent kommen derzeit nicht zum Abschluss, weil weder die Stromversorgungsgesellschaften noch die RE IPPs die nötigen liquiden Mittel haben, um die kurzfristigen Barsicherheiten zur Verfügung zu stellen.Die Begleitmaßnahme setzt sich aus mindestens 3 Komponenten zusammen und soll ATI in folgenden Bereichen unterstützen: Nachhaltige Stärkung der ATI internen Kapazitäten, Entwicklung und Implementierung der Prozesse und Richtlinien für das neue Produkt, Aufbau der Transparenzplattform, Aufbau eines Umwelt und Sozialmanagementsystems.