Beschäftigung im ländlichen Raum mit Fokus auf Jugendliche
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201701333
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 40.381.487,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 3.881.487,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 36.396.896,17
- Noch verfügbar
- € 3.984.590,83
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2018 - 30.07.2025
- Startdatum
- 01.01.2018
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.07.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- kein
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Rural employment with focus on youth (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201701333; Beschäftigung im ländlichen Raum mit Fokus auf Jugendliche (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201701333
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In Afrika kommen jährlich 25 Millionen junge Menschen auf den Arbeitsmarkt. Frauen und Jugendliche sind aber überdurchschnittlich oft arbeitslos. Der Großteil der Afrikaner*innen lebt auf dem Land, wo die Landwirtschaft die wichtigste Einkommensquelle ist. Um die wachsende Bevölkerung zu ernähren, muss Afrika jedoch bis 2050 die landwirtschaftliche Produktion verdoppeln. Dafür braucht es Innovation und moderne Techniken, die Potenziale für Einkommen und Jobs bieten. Jugendliche sind zentral dafür, die Agrarwirtschaft zu modernisieren. Ziel: Es gibt bessere Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven im ländlichen Raum, besonders für Jugendliche. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Kenia, Burkina Faso, Malawi und Mosambik dabei, Ausbildung und Beschäftigung zu fördern. Der integrierte Ansatz umfasst drei Bereiche: 1. Arbeitsangebot: Das Projekt unterstützt dabei, marktorientierte landwirtschaftliche und unternehmerische Aus- und Weiterbildung für junge Menschen zu entwickeln, damit diese eine Beschäftigung finden. 2. Arbeitsnachfrage: Es berät kleine Unternehmen und Gründer*innen darin, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Große Firmen binden Jugendliche in ihre Lieferketten ein. 3. Vermittlung: Das Projekt setzt zum Beispiel Jobmessen, Praktika und digitale Plattformen um, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer*innen zusammenbringen. Dabei fördert es besonders junge Frauen und ländliche Jugendorganisationen. Auch unterstützt es den Austausch über gute Praxisbeispiele zum Beispiel zwischen den Ländern. Mit finanziellen Mitteln Norwegens setzt das Projekt in Malawi das unternehmerische Training ?Gender Makes Business Sense um, das Geschlechterrollen verändern soll. Das Projekt unterstützt das BMZ zudem, indem es politisch berät, Konzepte entwickelt sowie den nationalen und internationalen Austausch zum Thema begleitet.