Wirtschaftliche und soziale Teilhabe vulnerabler Bevölkerungsgruppen im Nord- und Zentral-Rakhine Staat in Myanmar

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201718394
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Myanmar
Finanzierungsvolumen
€ 16.864.567,00
Kofinanzierter Betrag
€ 864.567,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.702.527,22
Noch verfügbar
€ 1.162.039,78
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
04.12.2017 - 31.03.2026
Startdatum
04.12.2017
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
31.03.2026
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Labour, Population and Immigration
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung
Sektoren untergeordnet
Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Wirtschaftliche und soziale Teilhabe vulnerabler Bevölkerungsgruppen im Nord- und Zentral-Rakhine Staat in Myanmar (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201718394; Skills Development for Vulnerable Youth in Rakhine State (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201718394
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Rakhine-Staat ist durch anhaltende Konflikte geprägt. Diese fordern zivile Opfer und haben die Vertreibung von mehr als einer Million Rohingyas in die Nachbarländer zur Folge. Im Rakhine-Staat selbst leben mehr als 200.000 Vertriebene. Der Rakhine-Staat gehört zu den am wenigsten entwickelten Regionen Myanmars und verfügt nur über eine begrenzte Infrastruktur. Seine soziale und wirtschaftliche Entwicklung wird durch die anhaltenden Sicherheitsprobleme behindert. Daher sind die Armuts- und Arbeitslosenquoten hier erheblich höher als in anderen Regionen. Die lokale Wirtschaft ist traditionell von Landwirtschaft, Fischerei und kleinen Handelsbetrieben geprägt. Sie wird jedoch gegenwärtig durch Konflikte und Vertreibung stark beeinträchtigt. Ziel: Die soziale und wirtschaftliche Teilhabe vulnerabler Bevölkerungsgruppen im Norden und im Zentrum des Rakhine-Staates ist verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit mehr als 20 nationalen und internationalen Durchführungspartnern zusammen. Es organisiert gemeinsame Aktivitäten für ethnische Minderheiten wie die Rohingyas, mit besonderem Schwerpunkt auf Frauen. Dabei zielt das Projekt darauf ab, die soziale und wirtschaftliche Situation dieser Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Zu den Maßnahmen gehören: - Non-formale Qualifizierungsmaßnahmen in marktrelevanten Berufen bereitstellen und Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung leisten, - auf Naturgefahren reagieren, indem Notfallmaßnahmen eingeführt und die Menschen nach Katastrophen bei der Wiedererlangung ihrer Lebensgrundlagen unterstützt werden, - ein Inkubationsprogramm für lokale Nichtregierungsorganisationen (NRO) unterstützen, die Zugang zu den vulnerabelsten Gemeinschaften haben.