Unterstützung der Qualitätsinfrastruktur in Serbien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201721133
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Serbien
- Finanzierungsvolumen
- € 500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 436.076,26
- Noch verfügbar
- € 63.923,74
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.02.2018 - 31.08.2021
- Startdatum
- 01.02.2018
- Geplantes Enddatum
- 28.02.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 31.08.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- The Ministry of Economy of the Republic of Serbia (MoE)
- Sektoren übergeordnet
- Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Handelspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die serbischen QI Institutionen verfügen zwar über eine lange Tradition und gute technische Expertise, jedoch mangelt es an stabilen Rahmenbedingungen, um diese Expertise erhalten und weiterentwickeln zu können. Wachsende Aufgaben im Zuge der EU-Annäherung werden bislang nicht durch entsprechend angepasste Budgets und Personalausstattung reflektiert. Häufige Personalwechsel führen dazu, dass selbst das in der Vergangenheit bereits erreichte Niveau wieder gefährdet wird. Politische Entscheidungen werden häufig nicht auf Grundlage von fachlicher Einschätzung und Notwendigkeit getroffen. Im Oktober 2015 verab-schiedete die serbische Regierung die Strategie zur Stärkung der QI in Serbien im Zeitraum 2015-2020 (QI-Strategie), die auf relevanten serbischen Strategien wie der für Industrieent-wicklung 2011-2020, für Marktüberwachung oder der KMU-Strategie 2015-2020 basiert und alle Elemente der QI umfasst. Jedoch wurden bislang noch nicht die entsprechenden Res-sourcen zur Verfügung gestellt, um die Strategie umfassend zu implementieren. Der künftige Zugang zum EU-Binnenmarkt birgt für ein neues EU-Mitgliedsland viele Chan-cen, jedoch auch Risiken, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die relative Wettbewerbsfähigkeit der serbischen KMU und ihrer Produkte ist noch gering, wenngleich in den letzten Jahren Fortschritte zu verzeichnen sind.