DKTI - Brasilianisch-Deutsche Technologiepartnerschaft für Energiespeicherung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201722172
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 39.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.920.855,82
Noch verfügbar
€ 34.079.144,18
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2019 - 30.06.2025
Startdatum
01.01.2019
Geplantes Enddatum
30.06.2025
Tatsächliches Enddatum
30.06.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministério de Minas e Energia
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
Sektoren untergeordnet
Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
DKTI - Brasilianisch-Deutsche Technologiepartnerschaft für Energiespeicherung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201722172; DKTI - Brazilian-German Technology Partnership for Energy Storage (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201722172
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Anteil erneuerbarer Energien in Brasilien ist in den letzten Jahren von 46,1 Prozent (2019) auf 48,4 Prozent (2020) gestiegen. Gleichzeitig sind die Produktionskosten gesunken, was Brasilien zusammen mit seinen geologischen und klimatischen Bedingungen zu einem vielversprechenden Standort für die Produktion von grünem Wasserstoff macht. Grüner Wasserstoff wird durch Elektrolyse mit elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen und ist deshalb emissionsfrei. Für die Dekarbonisierung spielt er eine erhebliche Rolle, insbesondere dort, wo eine Treibhausgasreduktion mit Schwierigkeiten verbunden ist. Größter Verbraucher von Wasserstoff ist die Industrie. Der aktuell verwendete Wasserstoff wird durch den Einsatz fossiler Brennstoffe gewonnen, wodurch Millionen Tonnen CO2 freigesetzt werden. Grüner Wasserstoff aus Brasilien könnte für die Transportbranche, in der chemischen Industrie und in Raffinerien, der Lebensmittelindustrie sowie bei der Metall-, Zement und Stahlproduktion eingesetzt werden. Brasilien verfügt über die Infrastruktur, um einer der Hauptexporteure für grünen Wasserstoff zu werden. Ziel: Die rechtlichen, institutionellen und technischen Konditionen für die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff in Brasilien haben sich verbessert. Vorgehensweise: - Um die strukturellen Bedingungen für die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff zu verbessern, arbeitet des Projekt Energieplanungsszenarien weiter aus, zeigt Bedarfe im beste-henden Regelwerk auf und wertet die Umsetzung eines Zertifizierungssystems aus. - Es führt Studien und Kampagnen zur Bedeutung von grünem Wasserstoff durch und fördert den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Multiplikator*innen und Medienvertreter*innen. - Das Projekt unterstützt Universitäten und andere Bildungseinrichtungen dabei, grünen Wasser-stoff in ihre Lehrpläne aufzunehmen, sowie die Einrichtung von Forschungsstellen für grünen Wasserstoff, die über eine Lerninfrastruktur für die berufliche Aus- und Weiterbildung im Be-reich dieser Technologien verfügen. Ein besonderer Schwerpunkt dabei liegt auf der Gend-erinklusion. - Es fördert innovative Technologien entlang der Wertschöpfungsketten von grünem Wasser-stoff und unterstützt Austauschprogramme zwischen brasilianischen und deutschen Universitäten und Forschungsinstituten. - Das Projekt unterstützt die Privatwirtschaft dabei, die wirtschaftliche Durchführbarkeit unterschiedlicher Verwendungen von grünem Wasserstoff in der Industrie zu bewerten. Zusätzlich wird die Entwicklung von Finanzierungsinstrumenten für großangelegte Projekte zu grünem Wasserstoff geplant.