Beschäftigungsförderung im Gesundheitssektor und psychosoziale Unterstützung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201740547
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Syrien, Arabische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 111.800.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 101.751.676,27
Noch verfügbar
€ 10.048.323,73
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2017 - 31.12.2024
Startdatum
01.03.2017
Geplantes Enddatum
30.09.2026
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ohne politischen Träger - direkt mit Bevölkerung oder NGO
Sektoren übergeordnet
Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
Sektoren untergeordnet
Nothilfekoordinierung und Unterstützungsmaßnahmen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promoting employment in the health sector and mental health and psychosocial support (MHPSS) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201740547; Beschäftigungsförderung im Gesundheitssektor und psychosoziale Unterstützung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201740547
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Das Gesundheitssystem in Syrien ist durch Konflikt, zerstörte Einrichtungen und Personalmangel stark belastet, wodurch viele Einrichtungen nur eingeschränkt arbeiten und der Zugang zur Versorgung begrenzt ist. Dies gilt besonders für vulnerable Gruppen wie Frauen und Kinder mit und ohne Behinderungen. Um die gesundheitliche Versorgung zu verbessern und den Menschen eine würdige und nachhaltige Perspektive zu bieten, unterstützt das Vorhaben das Gesundheitssystem, insbesondere im Norden Syriens. Ziel: Im syrischen Gesundheitsbereich sind Arbeitsplätze geschaffen, das Gesundheitssystem ist stabilisiert und Fachkräfte erfolgreich ausgebildet. So ist die medizinische Versorgung in Norden Syriens zukunftssicher verbessert. Vorgehensweise: Das Programm arbeitet seit 2017 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Es ist in folgenden Bereichen tätig: 1. Gehälter für medizinisches Fachpersonal finanzieren Das Programm sichert die Beschäftigung von Gesundheitsfachkräften in verschiedenen Einrichtungen, indem es ihre Gehälter bezahlt. Es schützt monatlich durchschnittlich 1.532 Arbeitsplätze (30 Prozent für Frauen) und gewährleistet die durchgehende medizinische Versorgung für fast eine Millionen Menschen jährlich. 2. Medizinische Strukturen und Facharztausbildungen erweitern Das Programm stärkt den Gesundheitsbereich durch Weiterbildungen und die Förderung spezialisierter Versorgung, etwa durch die Ausbildungsfinanzierung von Hebammen und Facharztausbildungen von Ärzt*innen. 3. Krankentransporte und psychosoziale Angebote unterstützen Das Programm baut das Überweisungssystem in Nordwestsyrien aus, vernetzt 120 Einrichtungen per Krankentransport und ermöglicht somit monatlich 5.200 Transporte. Zudem wird psychosoziale Unterstützung in die medizinischen Dienste der geförderten Einrichtungen integriert.