Partizipativer, inklusiver und grüner Ansatz zur Wiederherstellung öffentlicher Dienstleistungen in aufnehmenden Gemeind
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201740570
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Türkei
- Finanzierungsvolumen
- € 20.843.816,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 11.713.816,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.886.334,89
- Noch verfügbar
- € 12.957.481,11
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2017 - 31.10.2024
- Startdatum
- 01.11.2017
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- 31.10.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Office of the Vice-President
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Participatory, Inclusive and Green Recovery for Local Public Services in Host Communities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201740570; Partizipativer, inklusiver und grüner Ansatz zur Wiederherstellung öffentlicher Dienstleistungen in aufnehmenden Gemeind (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201740570
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Der andauernde Konflikt in Syrien hat eine der größten Migrationsbewegungen des 21. Jahrhunderts zur Folge. Die sozio-ökonomische Integration von mehr als sechs Millionen geflohenen Menschen stellt die Aufnahmeländer auf große Belastungsproben. Dabei sind besonders viele syrische Menschen in die Türkei und nach Deutschland geflohen. Die Türkei bietet 3,6 Millionen Syrer*innen und etwa 500.000 Menschen anderer Nationalitäten Zuflucht. Trotz großer Bemühungen bleibt sowohl für die türkische Regierung als auch die aufnehmenden Gemeinden die gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration der Flüchtlinge auf absehbare Zeit eine große Herausforderung. Ziel: Die Leistungsfähigkeit der Regierung sowie der Kommunen ist ausgebaut: Syrische Flüchtlinge und schutzbedürftige Gruppen in den aufnehmenden Gemeinden haben einen besseren Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen. Vorgehensweise: Das Projekt etabliert einen institutionellen Austausch zwischen der Türkei und Deutschland, der sich um die Integration von Flüchtlingen dreht. Es organisiert Delegationsreisen, Konferenzen, Podiumsdiskussion und weitere Gesprächsformate, um die Kompetenzen der Institutionen für die Integration von Flüchtlingen, etwa auf dem Arbeitsmarkt, und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Zudem leistet es bedarfsgerechte Unterstützung für staatliche Institutionen und arbeitet hierfür ressortübergreifend mit anderen Projekten der GIZ in der Türkei zusammen. Das Projekt fördert auch den innertürkischen Austausch staatlicher Verantwortlicher, der die Integration von Flüchtlingen thematisiert. Besonderes Merkmal liegt dabei auf der gendersensiblen Integration von Flüchtlingen in das öffentliche Leistungssystem. Dazu gibt es Fortbildungen, die dazu beitragen, vor allem öffentliche Dienstleistungen für Frauen zu verbessern.