Wirtschaftliche und soziale Teilhabe von vulnerablen Vertriebenen und lokaler Bevölkerung im Südkaukasus
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201740612
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Europa
- Finanzierungsvolumen
- € 15.650.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.650.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2017 - 30.05.2025
- Startdatum
- 01.11.2017
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.05.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Die für Internally Displaced Persons zuständigen Behörden in Aserbaidschan/Georgien; Ministry of Education in Armenien
- Sektoren übergeordnet
- Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Wirtschaftliche und soziale Teilhabe von vulnerablen Vertriebenen und lokaler Bevölkerung im Südkaukasus (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=201740612; Economic and social participation of vulnerable displaced persons and local populations in the South Caucasus (Evaluierung) URL: https://mia.giz.de/qlink/ID=253301000; Economic and social participation of vulnerable displaced persons and local populations in the South Caucasus (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=201740612
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation Die Konflikte im Südkaukasus haben hunderttausende Menschen innerhalb der Region vertrieben. Ein großer Teil von ihnen ist arm und sozial ausgegrenzt. Dazu tragen Entwurzelung, schlechte Wohnverhältnisse, abgebrochene Ausbildungen sowie der eingeschränkte Zugang zu Beschäftigung und sozialen Dienstleistungen bei. Gleichzeitig ist es für viele Geflüchtete schwierig, ein Gleichgewicht zwischen ihrer Herkunft und ihrer Integration zu finden. Ziel Die wirtschaftliche und soziale Teilhabe von vulnerablen Vertriebenen und der lokalen Bevölkerung im Südkaukasus ist verbessert. Vorgehensweise Das Vorhaben verfolgt sein Ziel, indem es sich in den folgenden fünf Handlungsfeldern einbringt: - Es unterstützt staatliche und nichtstaatliche Akteur*innen dabei, deren Dienstleistungen zu optimieren. Dazu gehören z.B. die Erstellung einer nationalen Integrationsstrategie (AM), Weiterentwicklung der Berufsorientierung für Student*innen (AZ) oder angepasste Busfahrpläne, die den Bedürfnissen von Frauen und Familien gerecht werden (GE). ? Es fördert Einkommensmöglichkeiten für vulnerable Geflüchtete und die lokale Bevölkerung, z.B. durch Schulungen, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppen abgestimmt sind. ? Es verbessert die wirtschaftlichen Perspektiven sowie die Teilhabe von Frauen im Wirtschaftsleben. Es baut z.B. Netzwerke aus und fördert Frauen in atypischen Berufen. ? Es unterstützt soziale Teilhabemöglichkeiten für die Zielgruppen, indem es gemeinnützige Initiativen und Selbsthilfeorganisationen fördert. ? Es trägt dazu bei, den Dialog zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Verantwortlichen sowie vulnerablen Vertriebenen und der lokalen Bevölkerung auszubauen. Es unterstützt den Dialogprozess etwa durch Trainings zu Kommunikation, Konfliktfähigkeit und konstruktiver Zusammenarbeit. Allgemein fördert das Vorhaben Teilhabe und Empowerment von Frauen und Jugendlichen und bindet Menschen mit Behinderungen ein. Im Rahmen der COVID-19-Pandemie hat das Vorhaben mehr als 117.000 Personen unterstützt.