Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen und aufnehmenden Gemeinden, UNICEF Syrien, Krisenprogramm Wasser III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201741073
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Syrien, Arabische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 20.800.300,16
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 20.800.300,16
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
13.12.2017 - 29.04.2022
Startdatum
13.12.2017
Geplantes Enddatum
29.04.2022
Tatsächliches Enddatum
29.04.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Verbesserung-Der-Lebensbedingungen-Von-Fluechtlingen-Und-Aufnehmenden-Gemeinden-Unicef-Syrien-Krisenprogramm-Wasser-Iii-39725.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

UNICEF Syrien, Krisenprogramm Wasser III schließt sich an die Vorhaben UNICEF, Syrien Krisenprogramm Wasser I (BMZ Nr. 2015.41.127) und UNICEF, Syrien Krisenprogramm Wasser II (BMZ Nr. 2016.41.042) an.Eine Verringerung der Fluchtursachen auch innerhalb Syriens ist von großer Bedeutung, um die Flüchtlingsströme in die benachbarten Staaten zu begrenzen und die zusätzlichen Bedarfe der aufnehmenden Gemeinden innerhalb Syriens zu bedienen sowie Möglichkeiten für die Rückkehr der Geflüchteten zu schaffen. Zentral hierfür ist die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Etwa 70% der Gesamtbevölkerung in Syrien hat keinen Zugang zu einer sicheren Wasserversorgung. Zerstörte oder beschädigte Wasser- und Abwasserinfrastruktur fördert die Ausbreitung wasserbezogener Krankheiten wie akuter Diarrhoe und Atemwegsinfektionen. Ein großes Problem für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ist der gravierende Fachkräftemangel. Es fehlt qualifiziertes Personal für die Instandhaltung und den Betrieb der Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Im Rahmen des Krisenprogramms Wasser III sollen mittelfristig wirksame Maßnahmen umgesetzt sowie die Resilienz der Wasser- und Abwasserinfrastruktur gestärkt werden, insbesondere durch Rehabilitierung und Instandsetzung sowie durch die Unterstützung der Betreiber dieser Infrastruktur. Finanzierungsempfänger und Träger des Vorhabens ist UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Über das Programm können Maßnahmen in ganz Syrien (Whole of Syria Approach) gefördert werden. Im Krisenprogramm Wasser III soll im Bereich Wasser und Abwasser bestehende Versorgung- und Entsorgungsinfrastruktur rehabilitiert und Ausrüstungsgegenstände (Pumpen, Generatoren, Rohre, Zubehör) beschafft werden. Flankierend soll die Wartung und Betrieb der geförderten Infrastruktur unterstützt werden.