UNICEF - Unterstützung von Binnenflüchtlingen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201749910
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Jemen
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 19.984.571,33
- Noch verfügbar
- € 15.428,67
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 18.12.2017 - 20.12.2023
- Startdatum
- 18.12.2017
- Geplantes Enddatum
- 20.12.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 20.12.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Materielle Nothilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unicef---Unterstuetzung-Von-Binnenfluechtlingen-38254.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Schätzungen zufolge sind aufgrund der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen im Jemen mittlerweile mehr als 4 Mio. Jemeniten zu Binnenvertriebenen geworden. Gleichzeitig wächst die vulnerable Bevölkerung in den aufnehmenden Gemeinden. Die von den Kriegswirren geschwächten, staatlichen Strukturen sind überfordert und können eine angemessene Versorgung der Binnenvertriebenen und der aufnehmenden Gemeinden mit sozialen Basisdienstleistungen nicht sicherstellen.Das Ziel der 2. Phase der FZ-Maßnahme ist, den Zugang zu Basisdienstleistungen in den Bereichen Trinkwasser- sowie Sanitärversorgung und Bildung in Gebieten mit besonders hohem Zuzug von Binnenvertriebenen und Rückkehrern zu verbessern (Modulziel). Damit soll das Vorhaben zur Notlinderung und zur Stärkung der Resilienz von Binnenvertriebenen, Rückkehrern und aufnehmenden Gemeinden beitragen. Die Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie begleitende Hygienesensibilisierungsmaßnahmen sollen einer weiteren Ausbreitung von Cholera in den Projektgebieten entgegenwirken.Das Vorhaben konzentriert sich auf zwei für die Binnenvertriebenen wesentliche Bereiche: 1) Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie 2) Bildung und umfasst neben Renovierungsmaßnahmen, die Beschaffung von Ausstattung und den Aufbau lokaler Kapazitäten für den Betrieb und die Instandhaltung.Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Der FZ-Finanzierungsbeitrag beläuft sich auf EUR 20 Mio. aus der BMZ-Sonderinitiative Geflüchtete und Aufnahmeländer (SI GA).